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NUR BETON? Moderne in Neubrandenburg

Beginn:

Datum: 12.11.2019Uhrzeit: 18:00 Uhr

Ende:

Datum: 16.02.2020Uhrzeit: 17:00 Uhr

Ort:

Neubrandenburg (Regionalmuseum)

Regionalmuseum Neubrandenburg

Treptower Straße 38
17033 Neubrandenburg

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Im Regionalmuseum (Franzikanerkloster), Stargarder Str.2, 17033 Neubrandenburg ist noch bis zum 16. Februar die Sonderausstellung „Nur Beton? Moderne in Neubrandenburg“ zu erleben. Für diese hat Karl Kraus das Modell der Stadthalle und der demontierten Beleuchtungsanlage gefertigt. In der etwa halbstündigen Veranstaltung erläutert er anhand des Modells die Bauweise des Betonschalenbaus, dessen Dachkonstruktion Hyparschalen des berühmten Bauingenieurs Ulrich Müthers sind.

Das Projekt „Nur Beton? Moderne in Neubrandenburg“ am Regionalmuseum Neubrandenburg widmet sich seit September 2018 dem architektonischen Erbe der (Ost)-Moderne in Neubrandenburg und eben der Frage: „Nur Beton?“.

Bis zum 16. Februar 2020 zeigt das Museum eine Auswahl an Objekten zum Neubrandenburger Wirken des Vertreters des evangelischen Kirchenbaus Otto Bartning (1883-1959), der ehemaligen Stadtarchitektin Iris Dullin-Grund (*1933), des Bauingenieurs Ulrich Müther (1934-2007) und des Reform- und Gartenstadtarchitekten Heinrich Tessenow (1876-1950).

Die Ausstellung bietet die Gelegenheit sich über deren verschiedene Neubrandenburger Bauten der Moderne zu informieren. Originalmöbel aus dem Familienbesitz oder eine digitale Rekonstruktion ermöglichen so einen Einblick in Tessenows Wohnhaus wie zu seinen Lebzeiten. Ein Modell der verschwundenen Beleuchtungsanlage der Stadthalle, extra angefertigt für die Ausstellung vom Architekten der Halle Karl Kraus, ist ebenso zu erleben wie verschiedene Entwürfe für die katholischen Kirche.

EIN BLICK ins Museum mit Christoph Biallas

Christoph Biallas, der Kurator der Sonderausstellung „Nur Beton? Moderne in Neubrandenburg“, gibt am 30. Januar um 17.30 Uhr im Regionalmuseum (Franziskanerkloster, Stargarder Str. 2, 17033 Neubrandenburg) einen etwa halbstündigen Einblick zu der vom Architekten Heinrich Tessenow 1922 entworfenen Gedächtnisstätte für die Gefallenen des 1. Weltkrieges in der Neubrandenburger Marienkirche. Von den sechs Granittafeln haben sich nur einige Bruchstücke erhalten, die 1992 beim Aushub im Kircheninneren gefunden wurden und zurzeit in der Sonderausstellung ausgestellt sind.

Die Veranstaltung findet im Rahmen des Projektes „Nur Beton? Moderne in Neubrandenburg“ statt, das am Regionalmuseum Neubrandenburg beheimatet ist und gefördert wird durch den Fonds Stadtgefährten der Kulturstiftung des Bundes.

Vieles weitere wartet nur darauf entdeckt zu werden!


Das Franziskanerkloster ist Bestandteil des Virtuellen Stadtrundganges, bei dem Sie Informationen in Form von Audiodateien direkt am Bauwerk erhalten.