Denkmäler & Sehenswürdigkeiten
Aussichtsturm Behmshöhe Drucken E-Mail

Panoramablick vom Aussichtsturm Behmshöhe

Aussichtsturm BehmshöheSeit 1818 fand im Nemerower Holz am Ostufer des Tollensesee das traditionelle Vogelschießen statt, welches als jährliches Volksfest gefeiert wurde. Die Ausflugslokale, die Villenkolonie Augustabad und ein Kurhaus entstanden schon um 1900 und gaben Impulse für den beginnenden Tourismus. Auf Initiative des damaligen Vereins zur Hebung des Fremdenverkehrs sollte ein Anziehungspunkt im Nemerower Holz geschaffen werden.

So beschlossen die Stadtväter 1897 den Bau eines Aussichtsturmes, welcher im Jahre 1905 der Öffentlichkeit übergeben wurde. Aus Spenden und Erlösen von Volksfesten, die speziell zu diesem Anlass veranstaltet wurden, finanzierte man dieses Bauwerk. Der 34 Meter hohe Turm steht auf der Behmshöhe und erlaubt einen herrlichen Ausblick auf den klaren Tollensesee und die umliegende hüglige Landschaft. Auch wenn Sie 111 Stufen erklimmen müssen, um die Aussichtsfläche zu erreichen, der großartige Weitblick belohnt diese Mühe allemal.

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Belvedere Drucken E-Mail

Belvedere - HerbststimmungAn der Stelle im Brodaer Holz, an der das romantische Belvedere steht, können Sie einen einzigartigen weitschweifenden Rundblick auf die eichenumkränzte Innenstadt sowie den glitzernden langgestreckten Tollensesee mit seinen bewaldeten Höhen genießen.

Als sich Herzog Adolf Friedrich IV. 1775 in Neubrandenburg seine Sommerresidenz bauen ließ, entstand in seinem Auftrag am außergewöhnlich schönen Westufer des Tollensesees ein kleines Tee- bzw. Sommerhaus (Belvedere).

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Franziskanerkloster Drucken E-Mail

Der Ostgiebel des Nordflügels (Foto: Gabriele Hahn, Fotosammlung Regionalmuseum Neubrandenburg).Im nördlichen Bogen der Neubrandenburger Innenstadt befindet sich mit dem ehemaligen Franziskanerkloster ein historisches Architekturensemble, deren Gründungsbauten bis in die Stadtfrühzeit zurückreichen. Viele Generationen schufen eine weitläufige Anlage, die heute als Denkmal eine überregionale Bedeutung besitzt. Erhalten sind die ehemalige Klosterkirche Sankt Johannis, der Westflügel, der Nordflügel sowie Reste des Ostflügels.

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Fritz-Reuter-Denkmal Drucken E-Mail

Denkmal Fritz Reuter Unweit des Bahnhofs, an der Wallanlage, können Sie das Denkmal des bekannten niederdeutschen Schriftstellers und Dichters Fritz Reuter betrachten. Fritz Reuter wurde am 7. November 1810 im nahe gelegenen Stavenhagen als Sohn des Bürgermeisters, Georg Johann Jacob Friedrich Reuter, geboren. Im Jahre 1856 ließ sich Reuter als freier Schriftsteller in Neubrandenburg nieder. Hier mietete er sich verschiedene Wohnungen.

An einer, die er in der Stargarder Straße 35 bewohnte, ist heute zur Erinnerung eine Gedenktafel angebracht. In den sieben Jahren, die er in Neubrandenburg lebte, entstanden fast alle seine großen Werke: "Kein Hüsung", "Ut de Franzosentid", "Hanne Nüte" und "Ut mine Stromtid". Mit diesen und anderen Werken erlangte er als Schriftsteller und Dichter nicht nur nationalen Ruhm und Anerkennung. Seine niederdeutschen Schriften wurden in fast alle europäischen Sprachen und nach dem zweiten Weltkrieg sogar ins Japanische übersetzt.

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Johanniskirche Drucken E-Mail

JohanniskircheWie die Marienkirche wurde die Johanniskirche in den ersten Jahren nach der Stadtgründung in Verbindung mit dem Franziskanerkloster errichtet. Sie diente vor allem den Mönchen für ihre Gebete, die mehrfach täglich gemeinsam gehalten wurden. Nach einem Brand vergrößerte man die Kirche Mitte des 14. Jahrhunderts und baute das jetzige Hauptschiff dazu. Die Reformation im 16. Jahrhundert wirkte sich auch auf das Leben in der Johanniskirche aus.

Das Franziskanerkloster wurde aufgelöst und die Räumlichkeiten als Armenhaus genutzt. Nach der Reformation übernahm die Stadt das Patronat (Hoheit) über die Johanniskirche. Die Predigt rückte in den Mittelpunkt des Gottesdienstes. Davon zeugt die kunstvoll gestaltete Kanzel aus Kalkstein von 1598. Der reich ornamentierte Barockaltar entstand um 1730 und bringt die Frömmigkeit dieser Zeit zum Ausdruck. Das im Altarraum stehende Chorgestühl zählt sicher zu den ältesten Ausstattungsstücken aus der Zeit der Reformation.

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Kapelle Sankt Georg Drucken E-Mail

Kapelle Sankt GeorgVor den Toren der Stadt existierten im Mittelalter drei Kapellen. Alle drei waren den Zufahrtsstraßen zugeordnet. An der ehemaligen Strelitzer Landstraße stand die Gertruden-Kapelle und vor dem Neuen Tor die Catharinen-Kapelle. Sie boten Reisenden und Pilgern vor allem nach Schließung der Stadttore Verpflegung und Quartier. Beide Kapellen hat Tilly bei der Belagerung und Erstürmung Neubrandenburgs im Jahre 1631 zerstört.

Die Wirren der Zeit hat nur die nach dem Schutzpatron der Kreuzfahrer benannte Kapelle St. Georg überlebt. Der heilige Georg, Drachentöter und Beschützer der Kranken und Elenden, genoss in der Zeit der Kreuzfahrten hohe Verehrung. Die kleine frühgotische Backsteinkapelle vor dem Treptower Tor wurde 1308 erstmals urkundlich erwähnt. Im Gegensatz zu den beiden erstgenannten war St. Georg eine Spitalkapelle. Um die Georgskapelle herum bestand eine kleine Dorfstelle mit einem Friedhof.

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Marienkirche/Konzertkirche Drucken E-Mail

MarienkircheDie Marienkirche gilt seit über sieben Jahrhunderten als das größte und bedeutendste Baudenkmal der Stadt Neubrandenburg. Ihr Ostgiebel zählt zu den kunstvollsten Schöpfungen der Backsteingotik in Norddeutschland. Die Arbeiten an diesem monumentalen Bauwerk begannen in der Mitte des 13. Jahrhunderts zunächst als Feldsteinquaderbau. Später entschlossen sich die Bauherren zu einem Backsteinbau.

Er wurde im Jahr 1298 durch den Bischof von Havelberg geweiht. Im Laufe der Jahrhunderte wurde die Kirche immer wieder Opfer von Stadtbränden. Schinkelschüler Friedrich Wilhelm Buttel stellte zwischen 1832 und 1841 das Gebäude wieder her. Gut 100 Jahre später sank St. Marien am Ende des zweiten Weltkrieges in Schutt und Asche. Seit Mitte der 70er bis in die 90er Jahre hinein gab es Arbeiten zum Wiederaufbau unter Leitung des Architekten Josef Walter./>Nach europaweiter Ausschreibung überzeugte der finnische Architekt Pekka Salminen mit seiner Konzeption zum Ausbau der Marienkirche als Konzertsaal.

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Mudder-Schulten-Brunnen Drucken E-Mail

Mudder-Schulten-BrunnenVis-a-vis vom Fritz-Reuter-Denkmal, ebenfalls unweit des Bahnhofs, steht der Fritz-Reuter-Brunnen, heute Mudder-Schulten-Brunnen genannt. Er zeigt "Dörchläuchting" (Herzog Adolf Friedrich IV. von Mecklenburg-Strelitz) und die Bäckersfrau "Mudder Schulten". Die am Brunnen gestaltete Situation soll sich im Jahre 1771 zugetragen haben. Damals regierte Herzog Adolf Friedrich IV. zeitweise auf seiner Sommerresidenz Neubrandenburg.

Diesem "Landesvater", der unverheiratet und kinderlos war, dichtete der niederdeutsche Schriftsteller Fritz Reuter vieles an: Eine mächtige Angst vor Gewitter, eine Abneigung gegen die Frauen, eine Vorliebe für die französische Sprache und Mode und ständige Geldsorgen. Deshalb ließ er auch beispielsweise Backwaren, unter anderem das beliebte Kümmelbrot, beim Bäckermeister Schulz nach der Lieferung anschreiben. Als sich dieser Kauf auf Pump über fünf Jahre hingezogen hatte, kam der Bäcker dann auf die Idee, Durchlaucht per Rechnung an die Bezahlung zu erinnern.

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Schauspielhaus Drucken E-Mail

SchauspielhausNeubrandenburg hat im letzten Krieg viele seiner schönsten Bauten verloren. Das Schauspielhaus in der Pfaffenstraße blieb wie durch ein Wunder verschont. Theater war in dem einfachen Fachwerkgebäude jedoch schon lange nicht mehr gespielt worden. Erst im April 1994, nach 100 Jahren Zweckentfremdung, gingen in diesem ältesten erhaltenen Theatergebäude Mecklenburgs, dem Herzoglichen Schauspielhaus Neubrandenburg, die Lichter wieder an.

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Vierrademühle Drucken E-Mail

VierrademühleDie Geschichte der Neubrandenburger Mühlen lässt sich bis ins 13. Jahrhundert zurück verfolgen. Vor dem Treptower Tor, unmittelbar an der Bundesstraße 104, steht ein mehrgeschossiges Backsteingebäude mit Fachwerkanbau. Es handelt sich hier um die älteste Getreidemühle der Stadt, die Vierrademühle. Die erste urkundliche Erwähnung der Mühle stammt aus dem Jahre 1271, also kurz nach der Stadtgründung.

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