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Wohnungsunternehmen in unserer Stadt leisten wertvollen Beitrag zur Integration von Flüchtlingen

In den letzten Monaten sind tausende Flüchtlinge aus den verschiedenen Krisenländern nach Deutschland gekommen.

Die meisten von ihnen flüchten vor Krieg und Terror aus ihrer Heimat. Nach einem mehr oder weniger langen oder kurzen Aufenthalt in Asylbewerberheimen oder Flüchtlingsunterkünften richten sich die Menschen ein neues Leben in Deutschland ein.

Auch in Neubrandenburg haben in den vergangenen Wochen viele Flüchtlinge mit ihren Familien Wohnungen bezogen. Die großen Wohnungsunternehmen in unserer Stadt sind gut vorbereitet und haben vielfältige Maßnahmen getroffen, um diesen Menschen, das Eingewöhnen in das neue Lebensumfeld zu erleichtern und ihnen unsere Kultur und Gewohnheiten näherzubringen. Im Sinne der Integration und eines guten Zusammenlebens in der Nachbarschaft ist es unter anderem auch wichtig, Flüchtlingen und ihren Familien die dafür notwendigen Informationen an die Hand zu geben. Viele Probleme im Alltag ergeben sich aus Schwierigkeiten bei der Verständigung und kulturellen Unterschieden.

Daher haben Neubrandenburger Wohnungsgesellschaft mbH NEUWOGES und die Neubrandenburger Wohnungsbaugenossenschaft Neuwoba unter anderem ihre Hausordnungen in verschiedene Fremdsprachen übersetzen lassen. Neben den Hausordnungen in englischer, arabischer und russischer Sprache werden den neuen Mietern zum Beispiel auch Hinweise zum Heizen und Lüften, zur Mülltrennung und zum Trinkwasser in verschieden Sprachen gegeben.

Nach Ansicht des Neubrandenburger Oberbürgermeisters Silvio Witt liegt jetzt die größte Herausforderung in der Integration der Menschen. „Die Vermieter hier vor Ort haben sich der neuen Situation gestellt und leisten einen wertvollen Beitrag zur Integration der Flüchtlinge. Nur so kann es uns gelingen, die Chancen, die mit der Ankunft dieser Menschen in unserer Stadt verbunden sind, zu nutzen.“, dankt Silvio Witt den Wohnungsunternehmen der Stadt.

Um langfristig hierbei erfolgreich zu sein, arbeitet der Oberbürgermeister derzeit in der interministeriellen Arbeitsgruppe „Integration“ an einem Papier mit, das noch Ende des Monats gemeinsam mit dem Ministerpräsidenten besprochen werden soll.

Die Arbeitsgruppe „Integration“ steht unter Leitung von Birgit Hesse, Ministerin für Arbeit, Gleichstellung und Soziales des Landes Mecklenburg-Vorpommern. Neben Neubrandenburgs Oberbürgermeister wirken in dieser Arbeitsgruppe Vertreter
des Sozialministeriums, der Kommunen und des Städte- und Gemeindetages mit.