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Stadtentwicklung

Die Stadtentwicklung umfasst die historische, strukturelle und räumliche Entwicklung eines urbanen Raumes. In dieser Disziplin werden neben sozialen und kulturellen Belangen auch ökologische und ökonomische Aspekte betrachtet und mit- beziehungsweise gegeneinander abgewogen. Aufgabe der Stadtentwicklung ist es, die Potentiale urbaner Räume zu erkennen, sie zu planen, zu steuern und mit der Umsetzung konkreter Vorhaben zu entfalten.

Bedeutsam ist eine strategische und stetige Beobachtung, Analyse und Bewertung der langfristigen Bedarfsentwicklung in den verschiedenen kommunalen Bereichen. In Zusammenarbeit mit den jeweils zuständigen Fachämtern werden auf dieser Grundlage Konzepte und Strategien entwickelt, die schließlich den Rahmen für die künftige strukturelle und räumliche Entwicklung der gesamten Stadt bilden und das Entwicklungsziel über einen langfristigen Zeithorizont hinweg definieren.

Hier grenzt sich die Stadtentwicklung maßgeblich von der Stadtplanung ab. Letztere lenkt vorrangig die räumliche Entwicklung einzelner Teilbereiche eines Raumes in einem relativ kurzen Zeitraum.

Zielsetzung ist es, die Stadtentwicklung konzeptionell auf die sich verändernden demographischen, wirtschaftlichen und finanziellen Rahmenbedingungen auszurichten. Darüber hinaus dient das Integrierte Stadtentwicklungskonzept (ISEK) als Grundlage für die Städtebauförderung sowie die Inanspruchnahme weiterer finanzieller Unterstützung aus Förderprogrammen des Landes, des Bundes und der Europäischen Union.

Integriertes Stadtentwicklungskonzept (ISEK)

Das Integrierte Stadtentwicklungskonzept der Stadt Neubrandenburg wurde erstmals im Jahr 2002 im Rahmen des Bundeswettbewerbs „Stadtumbau Ost“ erstellt und durch die Stadtvertretung beschlossen. Seitdem werden die gesamtstädtischen sowie stadtgebietsbezogenen Konzepte den sich verändernden Rahmenbedingungen angepasst und entsprechend fortgeschrieben. Ein aktuelles ISEK dient der Gemeinde als ganzheitliches Planungs- und Steuerungsinstrument und ist Voraussetzung für die Förderung der Stadtentwicklungsgebiete mit Finanzhilfen, wie zum Beispiel Städtebaufördermitteln des Landes und Mitteln aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE).

Die nunmehr vierte Fortschreibung des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes der Stadt Neubrandenburg wurde von der Stadtvertretung am 13.05.2015 beschlossen (Beschluss-Nr. 168/10/15) und ist an dieser Stelle einsehbar.

Das ISEK befindet sich je nach aktuellen Entwicklungen und Handlungserfordernissen in einem stetigen Fortschreibungsprozess. Die Beteiligung von Bürgern und lokalen Akteuren spielt hierbei eine große Rolle. Aus diesem Grund werden unter anderem Informations- und Diskussionsveranstaltungen durchgeführt. Die entsprechenden Termine werden im Stadtanzeiger bekannt gegeben

Kleingartenentwicklungskonzept

Im Jahr 2011 wurde das Kleingartenentwicklungskonzept der Stadt Neubrandenburg erstellt und durch die Stadtvertretung beschlossen. Die Erarbeitung folgte der Absicht, das Kleingartenwesen in der Stadt zu sichern und zu entwickeln. Aufgrund des demographischen Wandels – des anhaltenden Bevölkerungsrückganges seit 1990 und der sich verändernden Altersstruktur der Neubrandenburger Bevölkerung – der rückläufigen Nachfrage nach Kleingartenparzellen und teilweise naturräumlich problematischer Lagen einzelner Kleingartenanlagen wurde an einer bedarfsgerechten Anpassung der Kleingartenflächen an die aktuellen Gegebenheiten konzeptionell festgehalten.

Das aktuelle Kleingartenentwicklungskonzept der Stadt Neubrandenburg wurde von der Stadtvertretung am 16.06.2011 beschlossen (Beschluss-Nr. 289/19/11) und kann unter folgendem Link eingesehen werden:

Aufgrund noch immer gleicher Rahmenbedingungen, die sich in den vergangenen Jahren jedoch beschleunigt haben, befindet sich das Kleingartenentwicklungskonzept der Stadt Neubrandenburg derzeit in Fortschreibung.

Lokale Agenda 21

Verwaltungsseitige Koordinierung der Aktivitäten zur Neubrandenburger Agenda 21

  • Beratung und Organisatorische Unterstützung bei der Realisierung von Aktivitäten und Projekten zur Neubrandenburger Agenda 21

  • Vernetzung und Koordinierung der verschiedenen Agenda-Akteure

  • Hilfe bei der Beantragung von Fördermitteln

weitere Informationen


Vorsitzender:

  • Lutz Braun

        braun@architekturfabrik-nb.de

Vorstandsmitglieder:

  • Prof. Dr. Mathias Grünwald

        mathias.gruenwald@fh-nb.de

  • Dr. Rainer Kirchhefer

        rainer.kirchhefer@web.de

  • Andreas Vogel

        VogelNB@fitflat.de