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27.06.2019

Mit Spatenstich beginnt Sportplatz-Bau in der Oststadt

„Ruhlandhalle“ im Katharinenviertel wird abgerissen

Pünktlich zum Ferienstart beginnen die Arbeiten für den Neubau der Sport- und Freizeitanlage an der Regionalen Schule Ost „Am Lindetal“ und der Abriss der „Ruhlandhalle“ im Katharinenviertel.

Sport- und Freizeitanlage an der Regionalen Schule Ost „Am Lindetal“

Mit dem symbolischen Spatenstich in der Oststadt ist der Auftakt für den Bau-Beginn der neuen Schulsportanlage und somit des ersten Bauabschnittes vollzogen. Die Arbeiten werden voraussichtlich bis zum Sommer des nächsten Jahres dauern. Wenn Fördergelder bewilligt werden, soll sich die bauliche Umsetzung des zweiten Bauabschnittes – Sanierung der Freizeitanlage - unmittelbar daran anschließen.

Ein Neubau des Sportplatzes ist dringend nötig, da die vorhandene Anlage aus den 1970er Jahren nicht mehr zeitgemäß und mit starken Mängeln behaftet ist. Mit dem Neubau werden die Voraussetzungen für modernen Schulsport geschaffen. Insgesamt 40 Schulklassen aus der Regionalen Schule und der Grundschule Ost nutzen die Sportanlage.

Kosten:
Investitionssumme: 1.250.000 Euro
davon Städtebaufördermittel: 1.190.000 Euro
davon Anteil der Stadt: 397.000 Euro
Förderquote: 95 Prozent

Turnhalle im Katharinenviertel kann neu gebaut werden

Nach fast 50 Jahren Nutzung soll die in Metallleichtbaumontage errichtete sogenannte „Ruhlandhalle“ neben der Pestalozzischule im Katharinenviertel dem Neubau einer zeitgemäßen und energetisch den heutigen Anforderungen angepassten Zweifeld-Halle weichen. Mit Beginn der Schulferien wird mit der Baustelleneinrichtung und dem Abbruch der alten Sportstätte begonnen. Mit den für Ende des III. Quartals geplanten Gründungs- und Fundamentarbeiten erfolgt der eigentliche Neubau. Im Oktober 2020 soll die neue Sporthalle am alten Standort für den Unterricht und Vereinssport genutzt werden können.

Dieser Neubau sichert langfristig den Schulsport der angrenzenden Regionalschule Mitte „Fritz Reuter“, der Grundschule Mitte „Uns Hüsung“ und des Förderzentrums „Pestalozzi“ ab. In den unterrichtsfreien Zeiten wird dieser Sportstättenneubau wie bisher Sportvereinen zur Verfügung stehen. Die Nutzfläche dieser Zweifeld-Halle ist 22 Meter breit und 45 Meter lang. Drei Schulklassen können parallel unterrichtet werden.

Aus wirtschaftlichen Gründen ist eine Sanierung der Sporthalle nicht zu vertreten gewesen. Als sogenannte „Ruhlandhalle“ wurde diese Tonnen-Turnhalle Anfang der 1970-iger Jahre als Sporthalle errichtet. Aufgrund der Ausführung und nach 45-jähriger Nutzung weist die Halle erhebliche bauliche, sportfunktionelle und sicherheitstechnische Mängel auf. Die heizungstechnischen, sanitären und elektrischen Anlagen sind verschlissen und entsprechen nicht den heutigen Standards und Normen. Laufende Betriebskosten für Heizung und Strom sind eine auch ökologisch nicht zu vertretende Belastung für den kommunalen Haushalt.

Kosten:
Investitionssumme: 4.300.000 Euro
Finanzmittel aus dem Kommunalinvestitionsförderprogramm des Bundes: 3.300.000 Euro