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Rezept für ganz viel Weihnachtsglück: Weihnachtssingen Neubrandenburger Chöre

09.12.2017
15:00 Uhr
Neubrandenburg (Konzertkirche)
An der Marienkirche
17033 Neubrandenburg
Karte anzeigen
12.00 €

Man nehme einen Löffel Herzenswärme, ein Päckchen Liebe, ein Gramm Vorfreude, eine große Portion Versöhnlichkeit, eine Handvoll guter Wünsche und einen Hauch Besinnlichkeit.

Der Philharmonische Chor Neubrandenburg e. V. gibt noch Einiges hinzu. Sechs Chöre der Stadt von jung bis alt mit bekannten und unbekannten anheimelnden, weihnachtlichen Melodien, umrahmt von Instrumentalisten der Musikschule Kon.centus, von Tänzerinnen der Tanzaktion Neubrandenburg und selbstverständlich die Königin der Instrumente, die Orgel.

Die Zubereitung ist einfach. Alle Zutaten tief im Herzen bewegen und mit lieben Menschen teilen.

Seien Sie herzlich eingeladen zum traditionellen Weihnachtssingen Neubrandenburger Chöre am 9. Dezember 2017, um 15 Uhr in der Konzertkirche Neubrandenburg. Karten für 12 EUR gibt es im Ticketservice oder an der Tageskasse.

Dokument anzeigen: Weihnachtssingen 2017
PDF, 1,9 MB

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Marienkirche/Konzertkirche

Die Marienkirche gilt seit über sieben Jahrhunderten als das größte und bedeutendste Baudenkmal der Stadt Neubrandenburg. Ihr Ostgiebel zählt zu den kunstvollsten Schöpfungen der Backsteingotik in Norddeutschland. Die Arbeiten an diesem monumentalen Bauwerk begannen in der Mitte des 13. Jahrhunderts zunächst als Feldsteinquaderbau. Später entschlossen sich die Bauherren zu einem Backsteinbau.

Er wurde im Jahr 1298 durch den Bischof von Havelberg geweiht. Im Laufe der Jahrhunderte wurde die Kirche immer wieder Opfer von Stadtbränden. Schinkelschüler Friedrich Wilhelm Buttel stellte zwischen 1832 und 1841 das Gebäude wieder her. Gut 100 Jahre später sank St. Marien am Ende des zweiten Weltkrieges in Schutt und Asche. Seit Mitte der 70er bis in die 90er Jahre hinein gab es Arbeiten zum Wiederaufbau unter Leitung des Architekten Josef Walter. Nach europaweiter Ausschreibung überzeugte der finnische Architekt Pekka Salminen mit seiner Konzeption zum Ausbau der Marienkirche als Konzertsaal.

Er integrierte in die altehrwürdige Backsteinhülle einen hochmodernen Konzertsaal. Salminen gelang dabei eine wunderbare Symbiose von Altem und Neuem. Zahlreiche Architekturpreise würdigten die Leistung des Finnen. Die „Frankfurter Zeitung“ fand dafür die Worte: „Deutschlands bemerkenswerte Wiederaufbauleistung seit 1989.“  Deutschlands aufregendste Konzertkirche eröffnete feierlich am 13. Juli 2001. Die hervorragende Akustik begeisterte seitdem Tausende Konzertbesucher. Fünf neue Glocken und ein neuer Glockenstuhl wurden im Jahr 2007 in den Turm der St. Marienkirche (Konzertkirche) eingebaut. Die festliche Weihe der Glocken fand am 24. Juni 2007 statt.

Für weitere Informationen klicken Sie im Stadtplan mit Lage der Marienkirche das Piktogramm an.


Die Marienkirche ist Bestandteil des Virtuellen Stadtrundganges, bei dem Sie Informationen in Form von Audiodateien direkt am Bauwerk erhalten.

Virtueller Stadtrundgang

Orgel in der Konzertkirche Neubrandenburg

 

Liebe Neubrandenburgerinnen und Neubrandenburger,
liebe Gäste und Freunde unserer Stadt,

es war für mich ein besonderer Tag, als ich im Juli 2001 das Eröffnungskonzert der Konzertkirche Neubrandenburg miterleben durfte.

Für unsere Stadt, die immer auf dem Weg ist, das verbliebene Historische mit dem Heute zu verbinden, war dieser Tag ungleich bedeutsamer.

Fast perfekt war diese Eröffnung. Einzig die Orgel fehlte. Wohl viele Neubrandenburger hofften, dass diese offene Stelle im neuen Konzertsaal alsbald klangvoll gefüllt werden würde. An Engagement dafür mangelte es nicht — doch es war eine Mammutaufgabe.

Die Konzertkirche wurde in den kommenden Jahren zu dem Klangkörper Norddeutschlands, und wir alle hatten uns daran gewöhnt, dass der Traum von der Orgel noch eine Weile geträumt werden musste. Nur Günther Weber nicht.

Er, der Unternehmer, der an unsere Stadt und deren Menschen glaubt und hier Maschinen für den Weltmarkt produziert, hörte fortwährend, was diesem Konzerthaus schmerzlich fehlte.

Im 770. Gründungsjahr und zu seinem 70. Geburtstag schenkt Günther Weber der Stadt Neubrandenburg nun diese Orgel — mit 70 Registern. Und wie so oft in seinem Leben, hat Günther Weber für dieses Projekt auf Perfektion und Kooperation gesetzt. Mit den Orgelbau-Unternehmen Klais Bonn und Schuke Berlin, den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, der Neubrandenburger Philharmonie und der Organistin Iveta Apkalna standen und stehen erstklassige Akteure bei diesem Vorhaben Seite an Seite.

Dass ich 16 Jahre nach dem Eröffnungskonzert hier nun die Einweihung der Orgel erleben darf, ist für mich die Erfüllung eines Traumes. Für uns alle. Ich weiß, wie stolz und dankbar unsere Stadt in diesem Moment ist.

Ein herzlicher Dank an alle, die so engagiert an diesem Projekt gearbeitet haben. Ganz besonders an Dich, lieber Günther Weber.

Silvio Witt
Oberbürgermeister der Stadt Neubrandenburg

Anekdote zur Orgelspende

Eine denkwürdige Konzertpause

Im Sommer 2015 erlebten viele Neubrandenburger und Gäste der Vier-Tore-Stadt einen gelungenen Auftakt der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern. Viel Prominenz war zu Gast. Ministerpräsident Erwin Sellering gratulierte zum 25. Festspieljubiläum und der Tag war voller Erinnerungen.

Unbemerkt unterhielten sich Neubrandenburgs Oberbürgermeister Silvio Witt und der Unternehmer Günther Weber über den ausgezeichneten Klang der Konzertkirche. „Was hier richtig gut klingen würde, wäre eine kräftige Orgel“, stellte Günther Weber mit begeisterter Mimik fest.

„Dann müsstest Du schon eine kaufen!“, erwiderte der Oberbürgermeister. War er sich in diesem Moment doch gleich bewusst, wie lange die Neubrandenburger schon auf diese Vollendung des Konzertsaales „hinsparten“.

Das Konzert verging und dieser Dialog wäre nur einer von vielen an diesem Konzerttag gewesen, hätte er nicht eine Fortführung gefunden. Wenige Tage später klingelte das Telefon im Rathaus: „Du, Silvio, wir machen das!“ – „Was?“ – „Na das mit der Orgel. Ich hab‘ das schon mal recherchiert.“

Und mit diesem Dialoganfang kam ein Projekt in Gang, bei dem in weniger als zwei Jahren die Orgel für die Konzertkirche geplant, entworfen, gebaut und in diesem wunderbaren Konzertsaal zum Klingen gebracht wurde. Eine wunderbare Geschichte.

Also, hören Sie auch in der Pause eines Konzertes genau zu.

Video zum Orgelbau