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Inhalt

Skulpturen, Malerei und Assemblagen | Klaus Hack und Manfred Zoller

Beginn:

Datum: 18.06.2020

Ende:

Datum: 30.08.2020

Ort:

Neubrandenburg (Kunstsammlung)

Kunstsammlung Neubrandenburg

Große Wollweberstraße 24
17033 Neubrandenburg

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Manfred Zoller, der Maler, und Klaus Hack, der Bildhauer, stellten erstmals 2016 gemeinsam in Kleinmachnow aus. Nun sind ihre Werke erneut in einer Ausstellung vereint. Beide Künstler kennen sich lange, schätzen das Schaffen des jeweils anderen und wohnen im Umland vom Berlin.

Manfred Zoller (1947 geb. in Zeitz) war von 1993 bis 2013 Professor für Morphologie an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee. Während seines Studiums der Humanmedizin war er intensiv künstlerisch tätig und wurde bereits 1976 Kandidat im Verband Bildender Künstler der DDR. Von 1980 bis 1983 war er Meisterschüler bei Prof. Gerhard Kettner. Seine Arbeiten befinden sich in bedeutenden Kunstsammlungen. Auf Grund seiner anregenden Ergebnisse in der Hochschullehre hatte Zoller mehrere Gastprofessuren im Ausland (Kairo, Tokio).

Der aus Franken stammende Klaus Hack (1966 geb. in Bayreuth) studierte von 1989 bis 1991 an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg und anschließend bis zu seiner Meisterschülerschaft 1995 an der Hochschule der Künste in Berlin.
Obwohl beide Künstler über eine ganz originäre und damit wiedererkennbare Handschrift verfügen, gibt es die Gemeinsamkeiten einer „gebauten Sinnlichkeit“ (Dr. Katrin Arrieta) im stilistischen Ausdruck und einer Grenzüberschreitung in den künstlerischen Medien.
Hacks zum Teil überlebensgroße archaische Geschöpfe und architektonische Gebilde besitzen eine sensible Körperlichkeit mit gleichzeitig starker Präsenz. Sie werden aus massiven bearbeiteten Baumstämmen herausgearbeitet und sind weiß gefasst. Parallel dazu entstehen Holzdrucke von so genannten Drucktrommeln und Zeichnungen.

Der tektonische Bildaufbau der Tafelbilder wird bei Zoller von einer tiefen Farbsensibilität gehalten. Die Collagen und Assemblagen stehen mit ihrem oftmals spielerischen Charakter in engem Zusammenhang mit diesen. In den Skulpturen sucht Zoller seit den 1980er Jahren einen ganz eigenen Weg.


Die Kunstsammlung ist Bestandteil des Virtuellen Stadtrundganges, bei dem Sie Informationen in Form von Audiodateien direkt am Bauwerk erhalten.