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Stadtdialog zur Neuaufstellung des Flächennutzungsplans

23.05.2019
17:00 Uhr
Neubrandenburg

Fläche ist endlich. Wie sollen welche Flächen langfristig genutzt werden? Für die Stadt Neubrandenburg wird der Flächennutzungsplan neu aufgestellt. Die Stadt lädt deshalb die Einwohner erneut zum Diskutieren ein. Insgesamt fünf Stadtteilforen in unterschiedlichen Stadtgebieten werden mit Unterstützung eines erfahrenen Büros aus Berlin durchgeführt und sind so konzipiert, dass der Bürger aktiv miteinbezogen wird.

Es wird zum Mitdiskutieren und Mitdenken über die zukünftige Entwicklung Neubrandenburgs eingeladen.

Ihre Meinung, Ihre Kritik und Ihre Ideen sind gefragt.


Teil 5: Donnerstag, 23.05.19, 17 Uhr
Stadtgebiet Nord - Wieviel Naherholung braucht die Stadt?

Wo? Albert-Einstein-Gymnasium, Demminer Straße 42

Beteiligungsprozess - Neuaufstellung des Flächennutzungsplans

Neubrandenburg 70.000 - Mehr Bühne fürs Leben

Einführung

Die Stadt Neubrandenburg hat beschlossen, den Flächennutzungsplan neu aufzustellen und will dazu einen Beteiligungsprozess zusammen mit den Bürgern und Bürgerinnen gestalten. Ziel ist dabei die Interessen und Anregungen der Bürgerschaft für die zukünftige Entwicklung Neubrandenburgs kennenzulernen und die Weiterentwicklung des Stadtgebiets unter Berücksichtigung der vielfältigen Nutzungsansprüche verfolgen zu können.

Ihre aktive Mitarbeit ist gefragt!

Grundlagen

Wie sollen die Flächen der Stadt Neubrandenburg künftig genutzt werden? Wo sollen Wohn-, Gewerbe- und Grünflächen entwickelt werden? Zu diesen und weiteren Fragen gibt der Flächennutzungsplan als grundlegendes Planungsinstrument einer Kommune Auskunft. Er stellt die Grundzüge der beabsichtigten Entwicklung der städtischen Flächen für die nächsten 10 bis 15 Jahre dar und bildet die Grundlage für die verbindliche Bauleitplanung. Denn der Flächennutzungsplan ist eine Selbstbindung der Gemeinde.

Die Stadtvertretung der Stadt Neubrandenburg hat in ihrer Sitzung am 13.12.2018 beschlossen, den Flächennutzungsplan für das gesamte Stadtgebiet der Stadt Neubrandenburg neu aufzustellen. Der erste Flächennutzungsplan der Stadt wurde 1997 verabschiedet und richtete sich nach den zum damaligen Zeitpunkt absehbaren Bedürfnissen des Oberzentrums Neubrandenburg. Die dynamische Entwicklung der Stadt wird jedoch durch zahlreiche Faktoren beeinflusst, so dass die Flächennutzungsplanung fortlaufend in Teilflächen angepasst werden muss.

Auf Grund geänderter Rahmenbedingungen, wie die Entwicklung der Bevölkerung, der Wirtschaft und der Grundbedürfnisse des Menschen (Arbeiten, Wohnen, Erholung) sollen die Flächen der Stadt hinsichtlich ihrer zukünftigen Nutzung nun in Gänze neu betrachtet werden. Ziel ist die Schaffung einer strategischen Grundlage zur weiteren bedarfsgerechten und nachhaltigen Entwicklung der Stadt Neubrandenburg.

Zur Aufarbeitung der komplexen und umfangreichen Belange ist ein umfassendes Beteiligungsverfahren geplant. Nach einer Auftaktveranstaltung finden vier Bürgerforen in den Stadtteilen statt. Es folgen Workshops zu den Schwerpunktthemen Wohnen, Gewerbe, Verkehr und Kleingärten. Die Bürger der Stadt sind eingeladen, die Möglichkeit zur Diskussion über die zukünftige Entwicklung Neubrandenburgs zu nutzen. Die Ergebnisse aus diesen Diskussionsrunden werden dokumentiert und fließen in die weitere Bearbeitung des Flächennutzungsplans ein.

Aufgrund der Komplexität des Verfahrens wird es mehrere Jahre in Anspruch nehmen, bis der neue Flächennutzungsplan erstellt und rechtskräftig ist. Im Laufe dessen werden die Öffentlichkeit sowie die Träger öffentlicher Belange mehrfach beteiligt, so dass ein breit abgestimmtes Planungswerk zur Steuerung der zukünftigen Entwicklung der Stadt Neubrandenburg entstehen wird.

Dokument anzeigen: Info Flächennuzungsplan
24.04.2019
PDF, 300 kB

Aktuelles und Veranstaltungen

Dienstag, 23.04.19, 17 Uhr: Auftaktveranstaltung Neuaufstellung Flächennutzungsplan (Ratssaal im Rathaus, Freidrich-Engels-Ring 53)

  • Es werden allgemeine Informationen über den Flächennutzungsplan, das Aufstellungs- und Beteiligungsverfahren vermittelt. Im Rahmen aktiver Gruppenarbeit sollen Hinweise und Anregungen zu den Themenbereichen Wohnen, Grün- und Freiflächen, Gewerbe und Verkehr gesammelt werden.

Dienstag, 30.04.19, 17 Uhr: Stadtgebiet Mitte: Wie entwickeln wir unser urbanes Zentrum? (HKB, Haus C, OG, Großer Seminarraum, Marktplatz 1)

  • Die Innenstadt ist ein Gebiet von gesamtstädtischer und regionaler Bedeutung mit Angeboten, die der Erfüllung der oberzentralen Funktion dienen, insbesondere im Bereich der Kultur und des Einzelhandels. Allerdings überwiegt derzeit die große Nachfrage als Wohnstandort. Die sich daraus ergebenden Einschränkungen bei der gewerblichen Nutzung schwächen die Innenstadt als Dienstleistungsstandort. Warenangebote des hochwertigen Bedarfs, vielfältige gastronomische und Jugendeinrichtungen fehlen. Wie soll sich unser urbanes Zentrum in Zukunft entwickeln?

Mittwoch, 08.05.19, 17 Uhr: Stadtgebiet Süd: Wie sieht die Zukunft des Stargarder Bruchs und des ehemaligen RWN-Geländes aus? (Altenhilfezentrum auf dem Lindenberg, Kirschenallee 55)

  • Zwei ungefähr gleich große Areale mit komplett entgegengesetzter Nutzung befinden sich in direkter Nachbarschaft in bester Lage am Tollensesee: Das Gewerbegebiet Am Stargarder Bruch, besser bekannt als ehemaliges RWN-Gebiet, und der weitestgehend unbebaute Naturraum Stargarder Bruch. Die attraktive Lage im Stadtgebiet – direkt am See und doch zentrumsnah – birgt ein großes Potential zur Entwicklung der Gebiete. Doch welche Nutzung ist die richtige?

Dienstag, 14.05.19, 17 Uhr: Stadtgebiet Ost: Entwicklung Oststadt Mitte (Regionale Schule Ost, Kopernikusstraße 4)

  • Die Oststadt ist das größte Wohngebiet der Stadt mit guter stadtstruktureller Einbindung. Seit 2002 befindet sich die Oststadt durch zahlreiche Stadtumbaumaßnahmen in einem Umwandlungsprozess. Durch einen Mix von Modernisierung, Abriss, Teilrückbau sowie ersten Neubauten von Wohnungen und Infrastruktureinrichtungen auf Abrissflächen werden erste positive Aspekte des Stadtumbaus sichtbar. Allerdings bestehen auch noch städtebauliche Mängel, wie größere Nutzungsbrachen und ungestaltete Freiflächen im Gebietszentrum. Wie soll die Oststadt weiterentwickelt werden?

Donnerstag, 23.05.19, 17 Uhr: Stadtgebiet Nord: Wieviel Naherholung braucht die Stadt? (Albert-Einstein-Gymnasium, Demminer Straße 42)

  • Die Stadt Neubrandenburg befindet sich in unmittelbarer Nähe des Tollensesees und naturnaher Waldgebiete; Täler und Fließgewässer durchziehen die Stadt. Neben den stadtbedeutenden Grünanlagen und Parks zählen auch zahlreiche Kleingärten zur typischen Form städtischer Erholungsflächen. Im Norden der Stadt befinden sich ausgedehnte Kleingartenanlagen, die zum Teil durch hohen Leerstand gekennzeichnet sind. Dies ist vor allem in Anlagen mit Stadtrandlage bzw. mit schwierigen naturräumlichen Bedingungen (z. B. Überschwemmungsgebiete) der Fall. Attraktive Kleingartenanlagen könnten dagegen oft auch attraktive Wohnungsbaustandorte sein. Wie geht man mit diesem Spannungsfeld um? Wie sehen die zukünftigen Naherholungsflächen in Neubrandenburg aus?

Ziel und Ablauf des Verfahrens

Der Flächennutzungsplan stellt die Weichen für die zukünftige Flächenentwicklung des gesamten Stadtgebietes und dient als strategische Grundlage für die Stadtplanung. Umso wichtiger ist die Kenntnis, Beachtung und Abwägung aller Belange bei der Aufstellung dieses Planwerkes. Um zum einen über den Flächennutzungsplan und das Aufstellungsverfahren zu informieren und zum anderen Ideen und Anregungen von der Bürgerschaft zur zukünftigen Entwicklung Neubrandenburgs zu sammeln, wird ein umfassendes Beteiligungsverfahren durchgeführt. Ziel des Beteiligungsprozesses ist also nicht nur die reine Information, sondern die direkte Ermittlung der Bedarfe der Bürger und Bürgerinnen.

Im Rahmen des Beteiligungsverfahrens werden nach einer Auftaktveranstaltung vier Bürgerforen in unterschiedlichen Stadtgebieten zu bestimmten Fragestellungen durchgeführt. Die Veranstaltungen werden mit Unterstützung eines externen Büros durchgeführt und sind so konzipiert, dass die Teilnehmenden aktiv miteinbezogen werden. Die Ergebnisse aus diesen Diskussionsrunden werden dokumentiert und fließen in die weitere Bearbeitung des Flächennutzungsplans ein. Zudem wird fortlaufend über das Beteiligungsverfahren auf der Internetseite der Stadt informiert.

Im weiteren Verlauf (zweites Halbjahr 2019) folgen thematische Workshops zu den Schwerpunktthemen Wohnen, Kleingärten, Gewerbe und Verkehr, in denen die entsprechenden Fachkonzepte diskutiert werden. Die Ergebnisse der Bürgerforen und Workshops bilden dann zusammen mit den Fachkonzepten eine wichtige Grundlage für die Erarbeitung des Vorentwurfes für den Flächennutzungsplan der Stadt Neubrandenburg.

Es folgt das formelle Verfahren zur Erstellung des Flächennutzungsplans nach Baugesetzbuch (siehe Ablaufschema). Bei Bedarf werden konfliktreiche Themen in gesonderten Veranstaltungen in geeigneter Form diskutiert, so dass ein breit abgestimmtes Planungswerk zur Steuerung der zukünftigen Entwicklung der Stadt Neubrandenburg entsteht.

Dokument anzeigen: Ablaufschema
24.04.2019
PDF, 175 kB

Downloads/Dokumentationen

Bilder der Veranstaltungen

Auftaktveranstaltung


2. Stadtteilforum


3. Stadtteilforum


4. Stadtteilforum

Inhalte folgen fortlaufend im Verfahren

Kontakt

Bei Fragen zum Flächennutzungsplan und dem Verfahren zur Neuaufstellung wenden Sie sich bitte an:

Herrn Frank Kühnel
Tel.: 0395 555 2332,
Mail: frank.kuehnel@neubrandenburg.de

Frau Monique Kerschefski
Tel.: 0395 555 2631,
Mail: monique.kerschefski@neubrandenburg.de

 
Online-Beteiligung

Sehr geehrte Neubrandenburgerinnen und Neubrandenburger,

konnten Sie leider an einer Veranstaltung nicht teilnehmen und möchten sich dennoch aktiv am Prozess beteiligen, dann teilen Sie Ihre Ideen, Anregungen und Hinweise für den Flächennutzungsplan der Stadt Neubrandenburg über untenstehendes Formular mit. Sie können auch direkt an neubrandenburg@die-raumplaner.de schreiben.

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