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Bestände

Das Stadtarchiv bewahrt neben Dokumenten zur Stadtgeschichte auch Verwaltungsakten, Bauunterlagen, Firmenakten, Karten und Pläne sowie Zeugnisse über Schul- und Berufsschulabschlüsse auf. Hinzu kommen Fotodokumentationen, eine umfangreiche Postkartensammlung, Film- und Tonaufnahmen und viele“ tausend interessante Kleinigkeiten“, die als "Sammlungsgut" bezeichnet werden, vom Busfahrschein bis zum DIN A1-Plakat. Die wertvollsten Bestände sind die kompletten "Bürgerbücher" von 1679 bis 1918, die handschriftlichen Ratsprotokolle seit 1729 und das "Buch der Eide", geführt von 1773 - 1925. Diese Dokumente können vom Mikrofilm genutzt werden. Zu den bewegenden Kapiteln der Stadtgeschichte gehören die der Lager des 2. Weltkrieges und der Nachkriegszeit. Die ersten Verzeichnisse des Kriegsgefangenenlagers Stalag II A für die Rote Armee, die Totenliste, die Zugangsjournale vom NKWD-Speziallager Nr. 9 "Fünfeichen" 1945 - 1948 und die Kopie des Lagerfotoalbums aus dem Russischen Staatsarchiv Moskau sind im Stadtarchiv eingelagert. Recherchen zu einzelnen Personen können hier vorgenommen werden. Seit 2007 sind die Archivalien in einem Bestandsverzeichnis nachgewiesen. Ebenso wurde ein Verzeichnis der vorhandenen Zeitungen, Zeitschriften und Gesetzessammlungen erstellt. Zu ausgewählten Themen gibt es Findbücher. Diese liegen in Papierform vor und stehen nach der Softwareumstellung des Stadtarchivs auch für die Internetrecherche zur Verfügung.