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Neugestaltung des Kulturparks in deutsch-polnischer Zusammenarbeit

Neubrandenburg und seine polnische Partnerstadt Koszalin können sich gemeinsam über viel Geld freuen. Mit Fördergeldern von insgesamt 2,79 Mio. Euro sollen die Kultur- und Eventparks beider Städte neu gestaltet und so für Einwohner und Besucher noch erlebbarer gemacht werden.

Mit dem Geld soll auf deutscher Seite der Eingang des Kulturparks an der Neustrelitzer Straße erneuert sowie der Uferabschnitt am Badehaus, einschließlich des Uferweges überplant werden. Der Kulturpark mit dem angrenzenden Tollensesee soll durch diese Maßnahmen weiter an Attraktivität gewinnen und zukünftig noch besser an die Neubrandenburger Innenstadt angebunden sein. Parallel dazu revitalisiert Koszalin seinen Park der pommerschen Herzöge und die dortige Freilichtbühne. Ziel beider Städte ist es, die grenzübergreifende Erlebbarkeit des gemeinsamen Kultur- und Naturerbes zu verbessern und in diesem Zuge die identitätsstiftende Wirkung der Landschaft hervorzuheben.

Eine entsprechende Vereinbarung hatten Oberbürgermeister Silvio Witt und sein polnischer Amtskollege Piotr Jedlinski bereits im vergangenen Jahr unterzeichnet. Das Geld selbst kommt aus dem Förderprogramm INTERREG V A zur grenzübergreifenden Kooperation. Die Europäische Union unterstützt über die Kommunalgemeinschaft Pomerania und das Kooperationsprogramm INTERREG V A gemeinschaftliche Projekte zur Förderung der grenzübergreifenden Zusammenarbeit zwischen deutschen und polnischen Kommunen im Grenzgebiet.