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KULTIV ruft zum Drachenbau auf

Damit das bunte Treiben beim neunten Drachenfliegen über Broda am 17. September besonders bunt wird, rufen die Ehrenamtlichen des KULTIV e.V. alle kleinen und großen Drachenfans bereits jetzt schon zum Drachenbau auf.

Die gerade begonnene Ferien- und Urlaubszeit scheint dafür besonders geeignet. Also ran an das Drachenbau-Material, denn traditionell nehmen an der Prämierung des Drachenwettbewerbs nur selbst gebaute Drachen teil. Ob klassische Eddy-Form aus Leisten und Packpapier, Kastendrachen oder Drachen aus Müll- oder Einkaufstüten, der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.

Auf die kleinen Drachenbauer warten attraktive Preise, die durch die Unterstützung der NEUWOBA Neubrandenburger Wohnungsgenossenschaft eG bereitgestellt werden. Kinder, der Neuwoba Kindergenossenschaft WEAkids und die, die es noch werden wollen, können das Angebot nutzen und sich zum Drachenbau in einem der WEAtreffs der Genossenschaft anmelden. Mit ihren selbst gebauten Flugmodellen können sich die kleinen Konstrukteure dann am Aktionstag um 14 Uhr zum Drachenwettbewerb anmelden.

Neben Altbewährtem, wie die Präsentation der selbst genähten großen und übergroßen Drachen und Flugobjekte der Neubrandenburger und Ratteyer Drachenfreunde, Streichelgehege und Ponyreiten mit dem Regenbogen e.V., Spiel- und Bastelangebote, wird auch in diesem Jahr für die gastronomische Versorgung gesorgt sein.

Nachfragen zu diesem herbstlichen Drachenspaß nimmt Anke Hartmann vom KULTIV e.V. unter 0172 3860862 entgegen.

www.kult-iv.de

Landschaftsgarten Brodaer Teiche

Der Landschaftsgarten ist ein Geotop und innerhalb seiner Grenzen befinden sich viele geschützte Biotope. Dieser Landschaftsraum ist einzigartig. Auf Grund der Vielfalt der Geländeformen und Bodenverhältnisse sowie der vorhergehenden Nutzung, haben sich kleinteilige Habitate und Biozönosen mit einem feinen Geflecht ökologisch sehr wertvoller Pflanzen- und Tiere in stabilen Kreisläufen (Ökosystem) ausgebildet. Er ist in seiner Gänze als Brutbiotop für Vögel, als Lebensraum für diese sowie andere Großsäuger aber auch für deren Nahrung und für die Nahrung der Nahrung, zu betrachten.

Der Landschaftsgarten befindet sich zwischen den Bundesstraßen B192 Richtung Waren und B 104 Richtung Rostock, rund 2 Kilometer vom Stadtzentrum entfernt. Sie können Ihren Rundgang vom Parkplatz, der direkt an der Bundesstraße liegt, starten.

Um weitere Informationen über den Landschaftsgarten Brodaer Teiche zu erhalten, klicken Sie im digitalen Stadtplan die Piktogramme oder die Videoimpressionen an.

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Form und Entstehung des Landschaftsgarten Brodaer Teiche

Der Landschaftsgarten stellt in seinem zentralen Bereich ein Tal dar, das deutlich in die umliegende Hochfläche eingeschnitten ist. Es weist teilweise steile Hänge und eine deutliche Geländekannte auf, ohne dass der Grund dafür augenscheinlich wäre. Ein wenig erinnert der Zustand an jenen in aufgelassenen Kiessandgruben.

Tatsächlich verrät diese Landschaftsform den Einfluss der eiszeitlichen Gletscher, die das Neubrandenburger Gebiet bis vor ca. 15 000 Jahren mit einer Dicke von 200 bis 300 m bedeckt haben. Sommerzeitliche, aus dem Gletscher austauende Schmelzwässer sammelten sich in tunnelähnlichen Bahnen am Grund des Gletschers, um weiter südlich am Gletscheraußenrand frei auszutreten und abzufließen. Als Sammelader für diesen Abfluss diente u. a. das Tollensetal, zu dessen zahlreichen Seitentälern das der Brodaer Teiche zählt. Das turbulent fließende Schmelzwasser hat die Erdschichten unter dem Gletscher zu Rinnen ausgespült und dabei ein markantes Relief geschaffen. Typisch für diese Art der Erosion ist, dass an manchen Stellen Auskolkungen entstehen. Hier sind es die Teiche, die dem Gebiet den Namen gegeben haben. Sie lassen diesen Vorgang gut erkennen. Ebenso deutlich ist die Besonderheit, dass sie in parallel verlaufenden Rinnen liegen, getrennt durch steil aufragende, dammartige Rücken.