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Dreikönigs-Stiftung Neubrandenburg schreibt den Siemerling-Sozialpreis aus

Zum 25. Mal wird in diesem Jahr der Siemerling-Sozialpreis durch die Dreikönigs-Stiftung Neubrandenburg ausgeschrieben. Die Auszeichnung wird seit über zwei Jahrzehnten an Menschen, Vereine und Initiativen verliehen, die sich im besonderen Maße im sozialen und kulturellen Bereich in Mecklenburg-Vorpommern verdient gemacht haben, sagte der Vorsitzende des Dreikönigsvereins, Rainer Prachtl. Dabei spielt ehrenamtliches Engagement eine herausragende Rolle.

Vorschläge für den Preis können bis zum 15. November 2017 beim Kuratorium der Dreikönigs-Stiftung eingereicht werden. Dem Kuratorium, das über die Vergabe des Preises beschließt, gehören neben Mitgliedern des in der Viertorestadt ansässigen Dreikönigsvereins auch kooptierte Mitglieder an. Der Siemerling-Sozialpreis 2018 wird Anfang kommenden Jahres verliehen. Dem Preisträger wird die Plastik “Das Lamm im offenen Buch”, geschaffen von Franziskanerpater Laurentius (Ulrich) Englisch, verliehen. Zudem ist ein Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro mit der Auszeichnung verbunden.

Zuletzt hatten sich Elisabeth Lellbach sowie Dorothee Barndt aus Rostock den Preis geteilt. Beide Frauen engagieren sich in Rostock seit Jahrzehnten für bedürftige Menschen. 2016 war die inzwischen verstorbene Kunsthistorikerin, Schriftstellerin und Publizistin Dr. Renate Krüger aus Schwe-rin mit dem Siemerling-Preis geehrt worden. Weitere Preisträger waren unter anderem Dr. Heidrun Niemann, Gründerin und treibende Kraft des Fördervereins Bürgerhaus der Gemeinde Warnkenhagen bei Teterow (2015), der frühere Landtagspräsident von Mecklenburg-Vorpommern, Hinrich Kuessner (2011), die Diakonissen in Ludwigslust (2009), der Landesrabbiner William Wolff (2006) und Pfarrer Hans-Joachim Beier aus Siedenbollentin (1995).

Ein Teil der Neubrandenburger Familie Siemerling wirkte seit dem 18. Jahrhundert über mehrere Generationen als Ärzte, Apotheker, Kaufleute und Bankiers. Diese Familienmitglieder setzten sich für die Förderung des städtischen Gemeinwesens, des wirtschaftlichen Aufstiegs und des geistigen Lebens ein. 1994 wurde der Preis erstmals von der Dreikönigs-Stiftung verliehen, an den Michaelshof in Rostock, eine evangelische Pflege und Fördereinrichtung für die Betreuung, Pflege und Förderung Behinderter.

Nähere Angaben zu den Modalitäten der Bewerbung finden Sie auf der Homepage des Dreikönigsvereins.