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Neubrandenburg hat Platz im Camp Kunduz

Das Neubrandenburger Ortsschild und damit ein Stück Heimat ist in Afghanistan angekommen. Diese Nachricht der Panzergrenadierbrigade 41  „Vorpommern“ erreichte jetzt das Rathaus. Neubrandenburgs Oberbürgermeister Silvio Witt hatte im Dezember des vergangenen Jahres den stellvertretenden Brigadekommandeur, Oberst Michael Sack und einige Soldaten der Panzergrenadierbrigade 41 „Vorpommern“ in den Einsatz nach Afghanistan verabschiedet und als Zeichen der tiefen Verbundenheit und in Erinnerung an die Heimat das Ortsschild von Neubrandenburg mit auf den Weg gegeben. „Gut beschützt hat das Ortsschild die lange Reise gut überstanden und mittlerweile einen festen Platz im Camp Kunduz gefunden“, heißt es nun. In Neubrandenburg wiederum sind im Foyer des Rathauses und an unterschiedlichen Orten der Stadt die gelben Schleifen als Zeichen der Solidarität mit unseren Soldaten zu finden.

Die ersten Soldaten der Panzergrenadierbrigade 41 „Vorpommern“ haben zu Jahresbeginn den Einsatz nach Kunduz in Afghanistan verlegt. Für alle Beteiligten beginnt eine herausfordernde und lange Zeit, in welcher die Soldaten fernab der Heimat ihren Auftrag in der Mission Resolute Support erfüllen. „Die Stimmung im Camp ist gut und wir haben uns gut eingelebt“, sagt Oberst Michael Sack über die ersten Wochen im Einsatz. „Insbesondere freut es uns, dass Zuhause an uns gedacht wird. Das stärkt uns in unserem Auftrag und motiviert uns für die restliche Zeit hier.“

Der Afghanistaneinsatz der Soldaten bildet den Auftakt für die nächsten drei Jahre, in welchen die Panzergrenadierbrigade 41 mit der Einsatzgestellung beauftragt ist. Rund 200 Soldatinnen und Soldaten des Großverbandes werden jährlich zwischen 2018 und 2020 in Afghanistan sein.