Sprungziele
Inhalt

Ende der Bauarbeiten in der Stargarder Straße

Die Stargarder Straße ist kurz vor der Eröffnung des diesjährigen Weberglockenmarktes wieder für den Verkehr freigegeben worden. Mehr als eine Million Euro hat die Stadt mit Mitteln aus dem Fördertopf für Städtebau an dieser Stelle im Zentrum von Neubrandenburg investiert.

Fast zeitgleich mit der Übergabe der Stargarder Straße wurden die Arbeiten auf dem Friedrich-Engels-Ring beendet. Die Fahrbahn ist wieder auf allen Spuren befahrbar. Straßenbauamt und Stadt haben alles darangesetzt, dass gerade in der Vorweihnachtszeit der Verkehr in der Innenstadt ungestört fließen kann. Bis März finden keine Bauarbeiten auf der viel befahrenen Straße statt.

„Wir danken allen am Bau Beteiligten für ihre erbrachten Leistungen und ein Dank geht auch an die Anlieger für ihr Verständnis bei den unvermeidlichen Beeinträchtigungen während der 7-monatigen Bauzeit“, sagte Neubrandenburgs Oberbürgermeister während der feierlichen Eröffnung. „Der Baufortschritt in der Stargarder Straße war zu jeder Zeit auch für Laien augenscheinlich“, erinnerte der Oberbürgermeister. „Allen Unkenrufen zum Trotz haben wir es hier mit einer Baumaßnahme zu tun, die absolut im zeitlichen Rahmen realisiert wurde.“ Früher als geplant, konnte beispielsweise wieder die Innenstadt über die Stargarder Straße erreicht wer-den. Seit Juli wurde der Verkehr über eine provisorische Straße mit Weiterführung über die Post- und Markgrafenstraße geführt.

Wenn die Stargarder Straße ein neues Pflaster hat, können anschließend auch die Arbeiten an den Freianlagen im Bereich des Walls (Stargarder Straße – Bahnhofstor) begonnen werden. Das Energieministerium hat mit einem Schreiben an Oberbürgermeister Silvio Witt dem Einsatz von Städtebaufördermitteln zugestimmt. Damit ist gesichert, dass im Zusammenhang mit der Sa-nierung der Stargarder Straße auch die Freianlagen erneuert werden können.
Im kommenden Jahr werden die Randbereiche der Wallanlage, der Zwischenraum der aufgebrochenen Stadtmauer und der Platz vor dem Franziskanerkloster gestaltet. Die Fläche um das Fritz-Reuter-Denkmal wird erneuert und der Mudder-Schulten-Brunnen in Museumsnähe in Betrieb genommen.

Etwa 1,3 Millionen Euro kostet die Gesamtmaßnahme. Das Energieministerium unterstützt das Vorhaben mit Städtebaufördermitteln in Höhe von 762 000 Euro.

Oberbürgermeister Silvio Witt freut sich, dass mit dem Zuwendungsbescheid des Landes die Finanzierung des Vorhabens gesichert ist und im Zuge der Straßenbaumaßnahme Stargarder Straße und des Friedrich-Engels-Ringes nun auch die Gestaltung der Randbereiche möglich wird. „Der Eingang in die Altstadt kann durch die geplanten Maßnahmen aufgewertet werden“, sagte er. „Ich freue mich, dass durch die Kombination von moderner Gestaltung mit historisch vorhandenen Elementen Neubrandenburg künftig seine Einwohner und Gäste in der Altstadt willkommen heißen wird. Besucher werden dadurch neugierig gemacht, noch mehr von der Stadt und ihrer Vielfalt zu entdecken. Die Neubrandenburger und Neubrandenburgerinnen dürfen sich freuen, auf ein Stück Stadtgeschichte, die nun in ein noch besseres Licht gerückt wird.“