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18 Gedenkstein für die Vertriebenen

(Ausfahrt Große Wollweberstraße / Wallanlage)
Erinnerung an die Opfer von Krieg und Vertreibung nach Ende des 2. Weltkrieges.

Mit dem Ende des 2. Weltkrieges mussten in Neubrandenburg zahlreiche Flüchtlinge und Vertriebene aus den ehemaligen östlichen Gebieten des Deutschen Reichs aufgenommen werden. Am 31. Juli 1945 erhielt der Bürgermeister die Weisung, 25 000 Personen in seinem Amtsbezirk aufzunehmen. Diese mussten in der Stadt und in der Region untergebracht und versorgt werden. Das stellte ein fast unlösbares Problem dar, zumal Neubrandenburgs Innenstadt zu 80% zerstört war und auch die einheimische Bevölkerung unter größten Entbehrungen litt. Doch es gelang die schlimmste Not zu lindern. Viele Flüchtlinge fanden hier eine neue Heimat und bauten die zerstörte Stadt mit den Neubrandenburgern wieder auf.
Der Gedenkstein soll an diese Zeit erinnern.
Ein weiterer Gedenkstein für Menschen, die durch Flucht und Vertreibung ihr Leben ließen, befindet sich auf dem westlichen Geländes des Neuen Friedhofs.