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23 Mahn- und Gedenkstätte Fünfeichen (ab 1945)

Mit Beginn des 2. Weltkriegs entsteht in Fünfeichen ein Kriegsgefangenenlager. Nach dem Kriegsende organisiert die Rote Armee den Rücktransport der ehemaligen Kriegsgefangenen, KZ-Häftlinge und Zwangsarbeiter in ihre Heimat.

Am 9. Mai 2015 erhalten auch die Verstorbenen der Kriegsgefangenenlager ihre Namen zurück. Ein seit 2007 laufendes Forschungsprojekt kommt damit zum gegenwärtigen Abschluss.
Die Namen von über 400 toten Soldaten und Offizieren aus neun Staaten und über 5 100 verstorbene Rotarmisten aus der ehemaligen Sowjetunion sind auf Grabplatten zu lesen.

Literatur:

+ Albert Bockstael Malerei – Ein ehemaliger belgischer Kriegsgefangener

Schriftenreihe des Regionalmuseum Neubrandenburg, Heft 40, NB 2009

+ Szczesiak, Rainer

Nationalsozialistische Zwangslager im Raum Neubrandenburg

Schriftenreihe des Regionalmuseums Neubrandenburg, Heft 41, NB 2009

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