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Ziel und Ablauf des Verfahrens

Der Flächennutzungsplan stellt die Weichen für die zukünftige Flächenentwicklung des gesamten Stadtgebietes und dient als strategische Grundlage für die Stadtplanung. Umso wichtiger ist die Kenntnis, Beachtung und Abwägung aller Belange bei der Aufstellung dieses Planwerkes. Um zum einen über den Flächennutzungsplan und das Aufstellungsverfahren zu informieren und zum anderen Ideen und Anregungen von der Bürgerschaft zur zukünftigen Entwicklung Neubrandenburgs zu sammeln, wird ein umfassendes Beteiligungsverfahren durchgeführt. Ziel des Beteiligungsprozesses ist also nicht nur die reine Information, sondern die direkte Ermittlung der Bedarfe der Bürger und Bürgerinnen.

Im Rahmen des Beteiligungsverfahrens werden nach einer Auftaktveranstaltung vier Bürgerforen in unterschiedlichen Stadtgebieten zu bestimmten Fragestellungen durchgeführt. Die Veranstaltungen werden mit Unterstützung eines externen Büros durchgeführt und sind so konzipiert, dass die Teilnehmenden aktiv miteinbezogen werden. Die Ergebnisse aus diesen Diskussionsrunden werden dokumentiert und fließen in die weitere Bearbeitung des Flächennutzungsplans ein. Zudem wird fortlaufend über das Beteiligungsverfahren auf der Internetseite der Stadt informiert.

Im weiteren Verlauf (zweites Halbjahr 2019) folgen thematische Workshops zu den Schwerpunktthemen Wohnen, Kleingärten, Gewerbe und Verkehr, in denen die entsprechenden Fachkonzepte diskutiert werden. Die Ergebnisse der Bürgerforen und Workshops bilden dann zusammen mit den Fachkonzepten eine wichtige Grundlage für die Erarbeitung des Vorentwurfes für den Flächennutzungsplan der Stadt Neubrandenburg.

Es folgt das formelle Verfahren zur Erstellung des Flächennutzungsplans nach Baugesetzbuch (siehe Ablaufschema). Bei Bedarf werden konfliktreiche Themen in gesonderten Veranstaltungen in geeigneter Form diskutiert, so dass ein breit abgestimmtes Planungswerk zur Steuerung der zukünftigen Entwicklung der Stadt Neubrandenburg entsteht.