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Bauvorbereitungen im Kulturpark: Hand an Lösersteinmauer gelegt

Im Kulturparkeingang laufen die vorbereitenden Arbeiten für die Neugestaltung des Eingangsbereiches. Heute wurden Elemente der sogenannten Lösersteinmauer in Handarbeit abgebaut. Dabei handelt es sich um Betonelemente aus DDR-Zeiten. Die Mauer wird im Zuge der Maßnahme in Teilen zurückgebaut. An dieser Stelle entstehen Sitzmöglichkeiten. Der Teil der Mauer, der als Einfriedung für die Villa dient, bleibt erhalten. Fehlende oder beschädigte Mauerteile werden dort wiederaufgebaut. Die Lösersteinmauer gehört zum Gartendenkmal Kulturpark und ist deshalb zu erhalten.

Der Kulturparkeingang wird im Rahmen des Interreg Va Projektes „Event- und Kulturpark Neubrandenburg und Koszalin“ neugestaltet. Neubrandenburg und die polnische Partnerstadt Koszalin können dabei im Rahmen des Kooperationsprogramms Interreg Va Mecklenburg-Vorpommern/Brandenburg/Polska auf Fördermittel zurückgreifen. Während die Vier-Tore-Stadt ihr Hauptaugenmerk auf den Kulturpark richtet, revitalisiert Koszalin seinen Park der Pommerschen Herzöge und die dortige Freilichtbühne.

Insgesamt stehen für beide Städte Fördergelder von 2,78 Millionen Euro zur Verfügung. Mit einem städtischen Eigenanteil von etwa 400 000 Euro werden rund 1,5 Millionen Euro in Neubrandenburg investiert.

So wird in Neubrandenburg bis 2022 eine Neugestaltung des Kulturparkeingangs erfolgen. Der Kulturpark mit dem angrenzenden Tollensesee wird durch die geplanten Maßnahmen wie beispielsweise eine Brücke über den Lindebach und die Gestaltung der Freianlagen im Eingangsbereich attraktiver und zukünftig noch besser an die Neubrandenburger Innenstadt angebunden sein.


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