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Liebe Neubrandenburgerinnen,
liebe Neubrandenburger,

besondere Situationen erfordern besondere Maßnahmen. Und das erleben wir zurzeit. Um die Ausbreitung des Corona-Virus einzudämmen, wird das öffentliche Leben weitgehend lahmgelegt. Das ist für uns alle eine noch nie dagewesene Situation. Die Maßnahmen, die derzeit getroffen werden, um dem Virus entgegenzuwirken, erfordern von uns allen Einschränkungen in unserem Alltag. Viele Dinge mussten umgestellt werden. Wir müssen schnell reagieren und vor allem organisieren.

Ich möchte ein herzliches Dankeschön aussprechen an all diejenigen, die im Hintergrund oder im Vordergrund an Lösungen arbeiten. Sei es in der Kinderbetreuung, sei es in den Krankenhäusern, in allen Pflegediensten und anderen Einrichtungen.

Ich denke jetzt zudem an alle Händlerinnen und Händler und an alle Unternehmerinnen und Unternehmer aber auch an die Kulturschaffenden, die in diesen Tagen herbe Einschnitte und Verluste hinnehmen müssen. Diese Verluste reichen soweit, dass Existenzangst bei ihnen aufkommt. Ich sage Ihnen aber meine volle Unterstützung zu. Das Land hat bekannt gegeben, dass es ein Programm auflegen wird. Und wir werden schnellstmöglich die Zugänge zu diesem Programm ermöglichen.


Alle Maßnahmen, die wir Ihnen über unsere Homepage, auf unserem Facebook-Account oder in der Presse mitgeteilt haben, dienen einzig und allein der Eindämmung der Verbreitung des Corona-Virus.

Warum wird das getan? Es wird getan, damit unser Gesundheitssystem stabil bleibt. Dass Risikogruppen, dabei handelt es sich um ältere Bürgerinnen und Bürger oder jene Menschen, die eine Vorerkrankung haben, möglichst vor einer Ansteckung geschützt werden. Wir sind alle betroffen, weil wir in einer Gemeinschaft leben. Deswegen glaube ich ganz fest daran, dass wir uns alle diesen getroffenen Maßnahmen anschließen, damit wir gemeinsam durch diese unbekannte und ungewisse Situation kommen. Jüngere Einwohnerinnen und Einwohner bitte ich um Hilfe für die Seniorinnen und Senioren. Nehmen Sie einem Rentnerehepaar in der Nachbarschaft zum Beispiel das Erledigen der Einkäufe ab. Es ist nicht schwer, diese Hilfe anzubieten.

Wichtig ist es mir an dieser Stelle Sie zu bitten, Ruhe zu bewahren. Es ist keine Zeit für große Beunruhigung, sondern einfach für konsequentes und besonnenes Handeln. Wir werden verwaltungsintern und mit unseren Partnern alles organisieren, damit das öffentliche Leben, die öffentliche Infrastruktur in diesem Modus gut funktionieren kann. Mein dringlicher Appell deshalb: Vermeiden Sie unnötige soziale Kontakte in dieser Zeit. Zum anderen haben wir auch festgestellt, dass es trotz der zahlreichen Hinweise zu Panikkäufen gekommen ist. Auch das ist nicht notwendig. Die Versorgung ist gesichert. Meine Bitte: Seien Sie besonnen, bleiben Sie besonnen.

Alles Gute für Sie. Passen Sie auf sich auf. Wir sehen und hören uns. Darauf freue ich mich!

Ihr Silvio Witt
Oberbürgermeister