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Neue Ausstellung im Stadtarchiv - »Umsturz? Zusammenbruch? Befreiung!«

Im Neubrandenburger Stadtarchiv ist die neue Ausstellung „Umsturz? Zusammenbruch? Befreiung!“ zu sehen. Zum Ende des Zweiten Weltkrieges wurde Neubrandenburgs Innenstadt durch Kampfhandlungen und Brandlegung zu einem Großteil zerstört. Um diese Zeit hielten sich neben den Bewohnern tausende Flüchtlinge und befreite Häftlinge der Zwangslager in der Stadt und der Region auf. Für die meisten ausländischen Häftlinge und Arbeitskräfte war dies die Zeit ihrer Befreiung von faschistischer Unterdrückung und Ausbeutung.

Das Stadtarchiv widmet dem Aspekt der Befreiung eine neue Foto-Ausstellung. Der ehemalige tschechische Konzentrationslager-Häftling Jaroslav Skliba gelangte nach seiner Befreiung aus dem KZ Sachsenhausen nach Neubrandenburg. Er dokumentierte auf seinem Weg die Zeit direkt nach Kriegsende. Befreite Männer und Frauen stehen im Mittelpunkt seiner fotografischen Arbeit.

Die Fotos befinden sich heute im Tschechischen Staatsarchiv Prag und wurden dem Archiv der Vier-Tore-Stadt zur Verfügung gestellt. Ergänzend zur Fotodokumentation wird Filmmaterial über die Befreiung gezeigt.

Die Ausstellung ist bis 31. Dezember 2020 dienstags bis donnerstags von 9 bis 18 Uhr geöffnet.

Das Stadtarchiv befindet sich im HKB, welches Bestandteil des Virtuellen Stadtrundganges ist, bei dem Sie Informationen in Form von Audiodateien direkt am Bauwerk erhalten.