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Weberglockenmarkt und Eislaufsaison fallen in diesem Jahr aus

„Unsere Stadt.Unsere Künstler!“ wird verschoben
Gedenkveranstaltung zur Pogromnacht in aller Stille

Der Weberglockenmarkt und die neu.sw Eislaufsaison müssen in diesem Jahr schweren Herzens abgesagt werden. Die Entwicklung der Pandemie und die von Bund und Ländern beschlossenen Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus haben diese Entscheidung notwendig gemacht. Die Stadtwerke verweisen in diesem Zusammenhang auf die getroffenen Vorgaben, die beinhalten, dass Freizeitsport nicht möglich ist. „Wir werden unsere neu.sw Eislaufhalle auf dem Neubrandenburger Marktplatz deshalb nicht aufbauen“, heißt es von dort.

„Die Entscheidung, dass es 2020 keinen Weberglockenmarkt geben wird, ist allen sehr schwer gefallen und trifft uns hart“, betont Oberbürgermeister Silvio Witt. „Aber jetzt hat die Gesundheit für alle oberste Priorität und wir werden die von Land und Bund getroffenen Maßnahmen umsetzen, um die zweite Welle der Pandemie zu brechen.“ Die Innenstadt der Vier-Tore-Stadt wird trotzdem in weihnachtlicher Atmosphäre erstrahlen und entsprechend gestaltet. Aktuell wird hierzu ein Licht- und Gestaltungskonzept erarbeitet und zur Prüfung gegeben.

Die Stadt und ihre beiden Töchterunternehmen neu.sw und das Veranstaltungszentrum (VZN), als Organisator des Weberglockenmarktes, hätten gern einen Lichtblick in der Vorweihnachtszeit gesetzt. „Nun planen wir für das nächste Jahr.“


Von den am Mittwoch beschlossenen Maßnahmen sind auch weitere städtische Veranstaltungen betroffen. Die kleine Festivalreihe „Unsere Stadt. Unsere Künstler!“ von Stadt und VZN, die im November fortgesetzt werden sollte, um heimischen Künstlern unter Beachtung der Corona-Auflagen eine Bühne zu geben, wird verschoben. „Sofern es Lockerungen gibt, werden wir aber neue Termine dafür bekanntgeben“, verspricht der Oberbürgermeister.

Auch die traditionelle Gedenkveranstaltung anlässlich der Pogromnacht am 9. November 1938 kann in diesem Jahr nicht wie geplant durchgeführt werden. Stattdessen werden Stadtpräsident Dieter Stegemann und Oberbürgermeister Silvio Witt in einer sogenannten stummen Veranstaltung ohne Gäste Kränze am Synagogenplatz niederlegen.