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Corona: Zur aktuellen Lage im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte

Im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte kann der Wechsel von der Notfallbetreuung für Kinder in Kindertageseinrichtungen und in der Kindertagespflege zum Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen im Rahmen der Schutzphase bekannt gegeben werden. Aufgrund der kontinuierlich zurückgehenden Inzidenzwerte im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte können Kinder in Kindertageseinrichtungen und in den Kindertagespflegestellen wieder im Rahmen der sogenannten Schutzphase laut Landesverordnung ab Montag, 08.02.2021 betreut werden. Die Eltern, die ihren Nachwuchs zur Teilnahme an der Kindertagesförderung anmelden möchten, nutzen hierfür bitte das auf der Homepage des Landkreises zur Verfügung gestellte Formular. Bisher konnte die Betreuung nur von Eltern in Anspruch genommen werden, die im Bereich der kritischen Infrastruktur arbeiten.

Kai Seiferth, 1. Stellvertretender Landrat erläutert dies: „Die Lockerung ist möglich, da die Bürgerinnen und Bürger die bisherigen Einschränkungen berücksichtigt haben und so eine Eindämmung des Corona-Virus erfolgte. Um weiterhin so wenigen Kontakten wie möglich ausgesetzt zu sein, gilt der Appell an die Eltern, dass sie ihre Kinder während der Schutzphase trotzdem möglichst zuhause betreuen.“ Die Schutzphase gilt entsprechend der Landesverordnung bis zum 14.02.2021. Über das weitere landesweite Vorgehen wird die Landesregierung informieren.

Darüber hinaus ist folgender Sachstand zum Vorhaben „Helfende Hände“ zu vermelden: Fast hundert Frauen und Männer haben sich auf den gemeinsamen Aufruf für „Helfende Hände“ von der Agentur für Arbeit und vom Landkreis Mecklenburgische Seenplatte gemeldet, um in einer Senioren- oder Pflegeeinrichtung zu helfen. Die ersten 15 Personen werden zeitnah beispielsweise in Demmin, Neubrandenburg, Waren und Woldegk eingesetzt. „Wir freuen uns sehr über die große Resonanz“, sagt Michael Löffler, Sozialdezernent und beim Landkreis für die Organisation des Projektes zuständig. „Leider können nicht alle sofort eingesetzt werden, ich hoffe jedoch, dass die Bewerberinnen und Bewerber, die noch nicht vermittelt werden konnten, ihr Angebot aufrecht halten. Es gehen nach wie vor Bedarfsmeldungen von den Pflegeeinrichtungen und von Krankenhäusern bei uns ein.“, so Michael Löffler.

Zur aktuellen Lage ist zu sagen, dass in Neubrandenburg vorsorglich die Neuaufnahme des Kinder- und Jugendnotdienstes schließen musste. Es besteht die Möglichkeit, sich bei Bedarf per Telefon an die Einrichtung zu wenden.