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Corona: Zur aktuellen Lage im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte

Wie der aktualisierten Corona-Landesverordnung zu entnehmen ist, kann der Landkreis MSE aufgrund einer Übergangsregelung die bisherigen regionalen Lockerungen bis einschließlich kommenden Ostermontag aufrechterhalten. Der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte verlängert daher die Maßnahmen der 42. Allgemeinverfügung bis einschließlich 5. April 2021. Über Ostern ist damit die Öffnung des Einzelhandels ohne Terminvereinbarung, die Öffnung von kulturellen Ausstellungen, Museen und Gedenkstätten, Bibliotheken und Archiven, Zoos, Tierparks und botanischen Gärten jeweils ohne Terminvereinbarung zulässig. Es ist außerdem kontaktfreier Sportbetrieb in kleinen Gruppen bis max. 10 Personen im Freien jeweils unter Einhaltung der geforderten Sicherheits- und Hygienekonzepte möglich.

„Leider ist auch die Inzidenz im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte in den letzten Tagen gestiegen. Insofern kommt es weiterhin auf unser verantwortungsvolles Handeln an, um Neuinfektionen dringend zu vermeiden! Ich bitte um ein rücksichtsvolles Miteinander in den Geschäften beim Kauf der letzten Ostergeschenke und auch um Beachtung der Kontaktbeschränkung bei privaten Zusammenkünften am Osterwochenende. Wir alle haben es selbst in der Hand, einschneidende Einschränkungen nach Ostern zu vermeiden.“ appelliert Vize-Landrat Kai Seiferth an die Bevölkerung.

Ab Dienstag, den 6. April 2021 steht bereits fest, dass auch im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte aufgrund der aktuellen Landesverordnung nur noch Terminshopping erlaubt ist und beim Einkaufen ein negatives Schnell- oder Selbsttestergebnis benötigt wird. Ausgenommen von der Terminvereinbarung im Voraus und von der Teststrategie sind beispielsweise Super- und Getränkemärkte, Wochenmärkte, Tierbedarfsmärkte, Drogerien, Apotheken, Sanitätshäuser, Optiker und Hörgeräteakustiker, Blumenläden und Gartenbaucenter sowie Tankstellen und Zeitungsverkaufsläden.

Mit dieser umfangreichen Teststrategie sollen Infektionen erkannt und Infektionsketten unterbrochen werden. Dies ist Voraussetzung, um langfristig deutlich unter einen Landeswert von 100 zu kommen; dadurch können zukünftige Öffnungsschritte auch in anderen Branchen wieder in Aussicht gestellt werden.

Im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte hat in Absprache mit den Kommunen der Ausbau der Teststrategie eine hohe Priorität. Inzwischen gibt es in 18 Orten Apotheken, Arztpraxen oder weitere Einrichtungen, die Tests anbieten. „Für dieses Engagement und die kurzfristige Einrichtung der Räumlichkeiten möchte ich den beteiligten Personen meinen herzlichen Dank aussprechen.“ erläutert Kai Seiferth, 1. Stellvertretender Landrat und fügt hinzu:

„Hier haben unsere Kommunen, Apotheken, Arztpraxen, Hilfsorganisationen, privaten Anbieter und viele andere in kürzester Zeit ein Grundangebot mit dem Landkreis zusammen umgesetzt. Natürlich arbeiten wir weiter daran, das Angebot ständig zu erweitern.“

Auf der Homepage kann die täglich aktualisierte Liste mit den Standorten und den jeweiligen Bedingungen für die Terminvereinbarung abgerufen werden unter https://www.lk-mecklenburgische-seenplatte.de/Corona/Allgemein/Schnelltest/.

Impfungen:

Am Samstag, den 27. März wurden knapp 3.000 Personen in 9 Orten im Landkreis geimpft. Diese Impfaktion am Wochenende kann bei ausreichend zur Verfügung stehender Impfdosen zukünftig wiederholt werden. Der Impfstoff von Biontech wurde primär für die über 80-jährige Bevölkerung verwendet. AstraZeneca-Impfungen haben Kita-Erzieherinnern und Kita-Erziehern sowie Lehrerinnen und Lehrern erhalten.

Da der Landkreis MSE für diese Woche relativ wenig Impfstoff erhält, sehen die Planungen bisher ein impffreies Wochenende vor (02.04. bis einschließlich 05.04.). Die Mitarbeiter der Impfzentren und der mobilen Teams werden ab Dienstag, den 06.April die Impfungen fortsetzen.

Epidemiologische Lage

Bezüglich des Infektionsgeschehens ist festzustellen, dass in einigen Kindergärten in Neustrelitz und Neubrandenburg positiv bestätigte Corona-Fälle bekannt sind, weshalb einige Kinder in Quarantäne geschickt wurden.

Mehrere Corona-Befunde wurden in der Demminer Stadtverwaltung bestätigt, die jedoch weiterhin eingeschränkt arbeitsfähig ist.