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Sport in Neubrandenburg ist Thema in der Landeshauptstadt

Das Thema „Sport in Neubrandenburg“ stand heute auf der Tagesordnung eines Expertengesprächs im Ausschuss für Soziales, Integration und Gleichstellung des Landtages Mecklenburg-Vorpommern. Bei dem Gespräch an dem Steven Giermann, Vorsitzender des Ausschusses für Generationen, Bildung und Soziales in Neubrandenburg und Oberbürgermeister Silvio Witt als Vertreter der Vier-Tore-Stadt per Videokonferenz teilnahmen, ging es um eine breite Palette an Themen rund um den Sport.

Nachdem Neubrandenburg für die kommenden Jahre als Olympiastützpunkt gesichert ist, geht es in der Vier-Tore-Stadt darum, dem 2019 verabschiedeten Sportentwicklungskonzept Dynamik zu verleihen. „Kein Zweifel darf darin bestehen, dass Neubrandenburg mit seinen Olympiastützpunkten und der umfangreichen Vereinslandschaft dem Namen als Sportstadt gerecht wird und vor allem gerecht werden kann“, betonten Steven Giermann und Silvio Witt. Dabei verdeutlichten sie gegenüber den Mitgliedern des Ausschusses unter Leitung von Torsten Koplin, dass in Neubrandenburg in den vergangenen Jahren viel Geld investiert wurde und wird, um unter anderem Sporthallen (Große Krauthöferstraße) neu zu bauen, die Stadthalle und Sportplätze (Oststadt) zu sanieren.

Nicht zu vergessen ist das Engagement der Sportvereine, die ebenfalls investieren (Bsp. neues Vereinshaus Turbine). „Mit dem aktuellen Sportentwicklungskonzept ist die Stadt zwar auf einem guten Weg, aber noch längst nicht am Ziel“, so der Oberbürgermeister. Derzeit wird ein Standort für einen Schwimmhallenneubau gesucht. Es braucht Fördermittel um unter anderem das Jahnsportforum zu sanieren, das Trainingsstätte unter anderem für die Leistungskader ist. Ministerin Stefanie Drese sprachen Giermann und Witt ihren Dank für die Unterstützung aus und setzen dabei auf eine weitere Förderung des Sports seitens des Landes.

Im Sportentwicklungskonzept der Stadt ist klar verankert, dass in Neubrandenburg bestmögliche Bedingungen für Training, Wettkampf und Ausscheide geschaffen werden. Gleichzeitig geht es in der städtischen Sportpolitik beispielsweise auch darum, den jungen Sportlerinnen und Sportlern nach Abschluss der Schule Perspektiven aufzuzeigen.

Wichtige Vorhaben sind ohne finanzielle Unterstützung nicht realisierbar, so das Fazit aus Neubrandenburg gegenüber den Ausschussmitgliedern. Gerade jetzt in Pandemiezeiten brauchen Vereine und Kommunen die Unterstützung des Landes.