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Verteidigungsministerin verleiht der Vier-Tore-Stadt den »Preis Bundeswehr und Gesellschaft«

Die Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg ist gestern von der Bundesministerin der Verteidigung, Annegret Kramp-Karrenbauer, mit dem „Preis Bundeswehr und Gesellschaft 2021“ geehrt worden. Oberbürgermeister Silvio Witt nahm den Preis, der in diesem Jahr zum siebten Mal vergeben wurde, in der Kategorie Gebietskörperschaften entgegen. Mit der Auszeichnung werden Einzelpersonen oder Institutionen gewürdigt, die sich in besonderem Maße für die Belange der Bundeswehr oder ihrer Angehörigen in Öffentlichkeit und Gesellschaft einsetzen, heißt es seitens des Ministeriums. Absicht der Stiftung des Preises ist es, das Verhältnis zwischen Bundeswehr und Gesellschaft weiter zu vertiefen und langfristig zu festigen. Die Auszeichnung in vier Kategorien besteht aus einer Skulptur, einer Urkunde sowie einem Preisgeld von 2500 Euro.

„Die Stadt Neubrandenburg wurde durch die dort stationierte Panzergrenadierbrigade 41 als Preisträger vorgeschlagen“, informiert das Bundesministerium der Verteidigung. Seit 2014 gibt es einen Patenschaftsvertrag zwischen Stadt und Bundeswehr, der in Neubrandenburg gelebt wird. Das zeigt sich unter anderem an gemeinsamen Kranzniederlegungen und regelmäßig organisierten Vortragsreihen. Beim Vier-Tore-Fest ist die Bundeswehr stets präsent. Gemeinsam mit den Soldatinnen und Soldaten wurde der Lazarettfriedhof instandgesetzt. Die Panzergrenadierbrigade hat auf dem Friedhof einen Gedenkstein für ihre im Dienst Verstorbenen und Gefallenen aufgestellt. Somit leistet Neubrandenburg einen „wertvollen und sichtbaren Beitrag zur Erinnerungskultur“, heißt es in er Laudatio. Nicht zuletzt wird mit Bannern an den Haupteingangsstraßen auf die Patenschaft verwiesen und damit ein Zeichen der Zusammengehörigkeit gesetzt.

„Wir sind sehr stolz auf diese Auszeichnung. Die Bundeswehr ist ein wichtiger Teil und vor allem ein wichtiger Partner in der Stadt. Die Zusammenarbeit wird immer weiter ausgebaut und ist für beide Seiten äußerst wertvoll“, betont Silvio Witt. „Neubrandenburg versteht sich als Garnisonsstadt mit Tradition in der die Bundeswehr zum gelebten Alltag und zum Straßenbild gehört.“

Das Preisgeld kommt einem sozialen Zweck zugute.

Es ist nicht die erste Auszeichnung der Bundeswehr für Neubrandenburg in diesem Jahr. Erst im Juni erhielt Oberbürgermeister Silvio Witt das Ehrenkreuz der Bundeswehr in Gold, die höchste militärische Auszeichnung, die in der Bundesrepublik Deutschland einem Zivilisten verliehen werden kann.

Bei der Preisverleihung in Berlin freute sich Silvio Witt den ehemaligen Kommandeur der Panzergrenadierbrigade Andreas Durst und den derzeitigen Kommandeur Oberst Christian Nawrat begrüßen zu können.