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Gedenken an die Pogromnacht - Erinnerungszeichen an die Bücherverbrennung wird enthüllt

Traditionell wird am 9. November auch in der Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg der Pogromnacht gedacht. Außerdem wird an diesem Tag auf dem Markt in Erinnerung an die Bücherverbrennung 1933 ein Gedenkzeichen enthüllt.

Zum offiziellen Gedenken an das Unrecht, das am 9. November 1938 an der jüdischen Bevölkerung verübt wurde, lädt die Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg traditionell um 14 Uhr zum Synagogenplatz in der Poststraße ein.

Im Anschluss findet die feierliche Enthüllung eines Erinnerungszeichens zur Bücherverbrennung 1933 auf dem Marktplatz statt. Die Vier-Tore-Stadt erinnert somit an die verfolgten Autorinnen und Autoren, deren Werke 1933 verbrannt wurden. Es wurde aus Mitteln der Landeszentrale für politische Bildung, des Fördervereins der Regionalbibliothek und der Stadt finanziert.

Die feierliche Enthüllung wird durch die Lesung „Verbrannte Literatur“ von Thomas Schleissing-Niggemann begleitet. Die Lesung findet um 15.30 Uhr im Stadtarchiv statt. Die Ausstellung „Verbrannt – nicht vergessen: Bücher aus den ‚Schwarzen Listen‘ der NS-Bücherverbrennungen 1933“ ist zudem vom 11. Oktober bis 27. November im Untergeschoss der Regionalbibliothek zu sehen.

Interessenten werden gebeten, sich für die Lesung unter der Telefonnummer 0395 555-1325 oder per Mail an auskunft.bibl@neubrandenburg.de anzumelden.

Die Veranstaltung findet unter den Maßnahmen der geltenden Corona-Landesverordnung statt.