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Nach Großbrand am Oberbach - Stadt bereitet Wiederaufbau vor und hebt Ölsperre teilweise auf

Nach dem Großbrand der Bootsschuppenanlagen am Neubrandenburger Oberbach vergangenen Donnerstag gehen die Aufräum- und Sicherungsarbeiten vor Ort weiter. So wurde Dienstagabend nach Abstimmung zwischen der Feuerwehr und dem Staatlichen Amt für Landwirtschaft und Umwelt Mecklenburgische Seenplatte (StALU MS) die Befahrung des Oberbachs wieder ermöglicht, indem die Ölsperre verlegt und auf den spezifischen Brandbereich bei den Steganlagen 9 und 10 eingegrenzt wurde. Zusätzlich wurde in dem betroffenen Bereich schwimmfähiges Ölbindemittel eingebracht, welches in den kommenden Tagen samt den gebundenen Schadstoffen wieder entnommen wird. Das Betreten des Brandbereichs ist weiterhin verboten.

Unter Hochdruck wird derzeit in intensiven Gesprächen zwischen allen involvierten Behörden die weitere Vorgehensweise abgestimmt. Vor diesem Hintergrund trat am Montag, 9. Mai, eine Arbeitsgruppe aus Fachleuten der Bereiche Brandschutz, Bau, Ordnung und Sicherheit sowie dem Eigenbetrieb Immobilienmanagement der Verwaltung der Vier-Tore-Stadt zusammen. Wichtigstes Signal war dabei, dass die Stadt alle Möglichkeiten prüft, um den Wiederaufbau der Bootsschuppen zu ermöglichen. Allerdings sind bis zur Wiederherrichtung der rund 60 zerstörten und beschädigten Bootsschuppen viele offene Fragen zu klären. Diesbezüglich wird sich die Stadt in den kommenden Wochen auch mit den Pächterinnen und Pächtern in Verbindung setzen.

Angesichts des Ausmaßes der Zerstörung und der zu beachtenden Faktoren wie das Beräumen von Leichtflüssigkeiten, der Torsos der Bootsschuppen sowie der Bootswracks im Wasser und weiterer Trümmerteile können zu den Kosten zum jetzigen Zeitpunkt keine Angaben gemacht werden. Dennoch ist die Stadtverwaltung bestrebt, alle Gefahrenquellen und Trümmer zeitnah entfernen zu lassen und die Grundvoraussetzung für die weiteren Schritte zu schaffen.