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Stadt und StALU in engem Austausch zum Oberbach

Am gestrigen Mittwoch trafen sich Vertreterinnen und Vertreter der Stadtverwaltung Neubrandenburg, darunter der stellvertretende Oberbürgermeister Peter Modemann, mit dem Staatlichen Amt für Landwirtschaft und Umwelt sowie dem Umweltamt des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte. Die Gespräche finden vor dem Hintergrund der wiederholten Brände an den Bootsschuppen am Oberbach und den daraus resultierenden Umweltbelastungen statt. Durch den engen Austausch wird sichergestellt, dass der Brandbereich vor Ort permanent überwacht und die Umweltverschmutzung soweit wie möglich eingegrenzt wird.

Zu den Gesprächen sagte Peter Modemann: „Alle Seiten sind daran interessiert, die Auswirkungen für die Umwelt am Oberbach als Gewässer I. Ordnung samt den verbundenen Gewässern möglichst gering zu halten. Mit den gemeinsamen Festlegungen schaffen wir die Grundlage dafür, dass der Gefahrenbereich möglichst ohne weitere Belastungen für die Natur beräumt werden kann.“

Die nächsten konkreten Schritte sehen eine erste Beräumung des Brandbereichs, insbesondere von Treibgut, durch die Stadt unter gutachterlicher Begleitung vor. Dafür gaben das StALU und das Umweltamt am Mittwoch grünes Licht. Angesichts der unterschiedlichen Gefahrenkategorien der Brandrückstände gehen die Fachleute der Behörden derzeit von einer herausfordernden Maßnahme aus, die nach erforderlicher gutachterlicher Betrachtung erheblichen logistischen wie finanziellen Aufwand erfordern wird.

Vor dem Hintergrund der immensen Schäden an nunmehr über 70 Bootsschuppen und den Bestrebungen eines Wiederaufbaus stellt sich den Betroffenen eine Vielzahl von Fragen. Zur weiteren Abstimmung nimmt die Vier-Tore-Stadt respektive der beauftragte Verwalter, die HAVEG GmbH, derzeit Kontakt zu den Geschädigten auf.

Wer von den Betroffenen selbst mit der Stadt in Verbindung treten möchte, kann das über Herrn Enrico Rzanny, erreichbar unter +49 395 555-2734 sowie enrico.rzanny@neubrandenburg.de tun.