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Kommunale Wärmeplanung: Stadt & IHK informieren Wirtschaft über nächste Schritte

Wie können die Gebäude in der Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg künftig ohne fossile Brennstoffe effizient und kostengünstig beheizt werden? Und wie lässt sich der Wärmebedarf von Gewerbe- und Industriebetrieben im gesamten Stadtgebiet künftig decken? Antworten auf diese Fragen soll die kommunale Wärmeplanung der Stadt liefern.

Um die Unternehmen frühzeitig über Ziele, Zwischenergebnisse und Herausforderungen der Energiewende zu informieren, lädt die Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg gemeinsam mit der Industrie- und Handelskammer Neubrandenburg für das östliche Mecklenburg-Vorpommern alle interessierten Unternehmen zu einer Informationsveranstaltung ein:

Wann? Montag, 17. November 2025, um 16:00 Uhr
Wo? Industrie- und Handelskammer, Katharinenstraße 48, Neubrandenburg
Anmeldung: Marten Belling
Telefon: 0395 5597-213
E-Mail: marten.belling@neubrandenburg.ihk.de 

Transparente Planung für langfristige Orientierung

Der Umbau der Wärmeversorgung ist eine komplexe und langfristige Aufgabe. Aufgrund der langen Investitionszyklen im Gebäude- und Infrastrukturbereich soll allen Beteiligten frühzeitig Orientierung und Planungssicherheit geboten werden. Ziel ist es, auf diese Weise gemeinsam ein klimaneutrales und zugleich wirtschaftliches Wärmeversorgungssystem für die Vier-Tore-Stadt zu schaffen.

Das aktuelle Energiewende-Barometer der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK) zeigt, dass 89 Prozent der Unternehmen in Deutschland das Ziel der Klimaneutralität unterstützen und vielfach eigene Fahrpläne entwickelt haben. Als großes Hindernis nennen viele Betriebe jedoch fehlende Informationen und lokale politische Signale.

Mit der Informationsveranstaltung am 17. November möchte die Stadt diesen Punkt gezielt aufgreifen: „Wir wollen die Neubrandenburger Wirtschaft aktiv in den Prozess einbinden, Transparenz schaffen und Planungssicherheit vermitteln“, erklärt Dr. Christian Wolff, Klimaschutzmanager der Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg. „Die Wärmeplanung kann nur gelingen, wenn Verwaltung, Wirtschaft und Energieversorger an einem Strang ziehen.“

Hintergrund: Der Weg zur kommunalen Wärmeplanung in Neubrandenburg

Die kommunale Wärmeplanung wird derzeit in einer Arbeitsgruppe aus Stadtverwaltung, Neubrandenburger Stadtwerke, den Wohnungsunternehmen NEUWOBA und Neuwoges sowie den Fachbüros final abgestimmt. Der Entwurf soll dann Anfang 2026 in den politischen Gremien beraten werden. Im Anschluss ist die Information der Öffentlichkeit vorgesehen – auch über eine interaktive Online-Anwendung, mit der Eigentümerinnen und Eigentümer künftig nachvollziehen können, welche Versorgungsoptionen für ihre Gebäude vorgesehen sind.


07.11.2025