Digitalisierung der Verwaltung
Worum geht es?
Die Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg digitalisiert konsequent zweigleisig: Ziel ist es, einerseits bürgernahe Online-Dienste mit direktem Nutzen anzubieten und parallel dazu die internen Verwaltungsgrundlagen für durchgängig digitale Abläufe zu schaffen. Dabei geht es nicht nur um das Bereitstellen von Formularen, sondern um die schrittweise Einführung medienbruchfreier Prozesse – vom Antrag über das MV-Serviceportal bis zur digitalen Aktenführung in der Behörde.
Wer ist verantwortlich?
Verantwortlich ist die Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg. Die Umsetzung erfolgt in enger Zusammenarbeit mit dem kommunalen IT-Dienstleister IKT-Ost AöR, um IT-Sicherheit, Datenschutz und die Nachnutzung zentraler Standards zu gewährleisten.
Wie ist der aktuelle Stand?
Das „digitale Innenleben“ der Verwaltung steht bereits in wesentlichen Teilen: Die elektronische Rechnung (XRechnung) ist produktiv, die E-Poststelle vorbereitet und die E-Akte in ersten Bereichen bereits im Einsatz. Für Bürgerinnen und Bürger sind zahlreiche Leistungen bereits vollständig online verfügbar, darunter: Kfz-Zulassungen:
iKFZ-Leistungen sind online möglich.
Standesamt: Das Urkundenportal verzeichnet eine hohe Resonanz; 2024 und 2025 wurden bereits rund 37 % bis 38 % aller Anträge online gestellt.
Weitere Dienste: Auch Hundesteuer, Wohnsitzanmeldung, Bescheinigungen in Steuersachen und Einwohneranliegen können z. T. bereits digital eingereicht werden.
Bauanträge: dieses Vorhaben wird im Folgenden gesondert dargestellt.
Wie geht es weiter?
Im Jahr 2026 liegt der Fokus auf der „Ende-zu-Ende-Digitalisierung“ von drei bis fünf priorisierten Leistungen. Das bedeutet: Online-Antrag, sicheres Bezahlen, Statusabfrage und die Zustellung des Bescheides erfolgen komplett digital. Hierfür werden zentrale Basiskomponenten wie die BundID (Nutzerkonto) und landesweite Bezahlsysteme konsequent angedockt.