Gedenkveranstaltung zum Holocaust-Gedenktag
Der 27. Januar erinnert an die Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz am 27. Januar 1945 – ein Datum, das sich in diesem Jahr zum 81. Mal jährt und das seit 2006 zugleich weltweit als internationaler Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocausts begangen wird.
Die Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg lädt alle Interessierten herzlich zu einer Gedenkveranstaltung ein. Diese findet am
Dienstag, 27. Januar 2026, um 16:00 Uhr
am Gedenkort „Die Trauernde“ in der Ringstraße am Franziskanerkloster statt.
Im Mittelpunkt des Gedenkens steht eine Ansprache von Oberbürgermeister Nico Klose sowie Beiträge der Koordinatorin für Gedenkarbeit Bianka Bülow und weiterer Akteure. Die Veranstaltung endet mit einer Kranz- und Blumenniederlegung.
Bereits am Montag, 26. Januar 2026, um 17:00 Uhr, lädt die Stadt zu einem öffentlichen Vortrag über das Erinnerungsprojekt „Stolpersteine in Neubrandenburg“ im Stadtarchiv (Eingang über die Darrenstraße) ein. Im Vortrag erläutert die Koordinatorin für Gedenkarbeit, wie die Stolpersteine in der Stadt entstanden sind, wie die Recherchearbeit abläuft und welche Bedeutung das Projekt für das lokale Erinnern hat. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, daran teilzunehmen.
Erinnerungsorte im Stadtgebiet: Öffentliche Führungen 2026
Darüber hinaus werden im Jahr 2026 wieder kostenfreie Führungen zu weiteren zentralen Gedenkorten angeboten, wie dem KZ-Gedenkort Waldbau und der Mahn- und Gedenkstätte Fünfeichen. Die Führungen ermöglichen eine vertiefende Auseinandersetzung mit der Geschichte nationalsozialistischer Verfolgung in Neubrandenburg und der Region.
Geführt wird unter anderem an der Mahn- und Gedenkstätte Fünfeichen (nächster Termin: 11. April um 10:00 Uhr) sowie am KZ-Gedenkort Waldbau (nächster Termin am 15. März um 13:00 Uhr). Die Teilnahme an den Führungen ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Eine Übersicht aller Termine und Hinweise zu den Führungen ist online abrufbar unter www.gedenkarbeit-neubrandenburg.de