Sprungziele

AKTUELLE CORONA-INFORMATIONEN

Sprechzeiten nach TERMINVERGABE für Einwohner*innen der Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg

Die Terminvergabe erfolgt bis zu sechs Tage vor dem Wunschtermin bzw. am jeweiligen Sprechtag ab 8:00 Uhr ONLINE, persönlich vor Ort oder telefonisch unter 0395 555-0.

Bürgerbüro
Montag 8 bis 16 Uhr | Dienstag 8 bis 18 Uhr | Donnerstag 8 bis 16 Uhr | Freitag 8 von 12 Uhr
An den Sprechtagen kann in der Zeit von 08:00 Uhr bis 12:00 Uhr das Bürgerbüro ohne Termin aufgesucht werden. Bei Überfüllung des Wartebereiches wird die Ausgabe der Wartemarken vor Ablauf der oben genannten Zeitspanne abgebrochen.

KfZ-Zulassung
Montag 8 bis 16 Uhr | Dienstag 8 bis 18 Uhr | Donnerstag 8 bis 16 Uhr | Freitag 8 von 12 Uhr

Führerscheinstelle
Montag 9 bis 12 Uhr | Dienstag 9 bis 12 Uhr und 13 bis 18 Uhr | Donnerstag 9 bis 12 Uhr und 13 bis 16 Uhr

Standesamt
telefonische Terminvereinbarung unter 0395 555-1215
Montag 9 bis 12 Uhr | Dienstag 9 bis 12 Uhr und 13 bis 18 Uhr | Donnerstag 9 bis 12 Uhr und 13 bis 16 Uhr

Wohngeldstelle (Tel. 0395 555-2074) und Bauordnung (Tel. 0395 555-2240) sind ausschließlich telefonisch erreichbar .
Montag 9 bis 12 Uhr | Dienstag von 9 bis 12 und 13 bis 18 Uhr | Donnerstag von 9 bis 12 und 13 bis 16 Uhr

Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes wird in der gesamten Stadtverwaltung empfohlen.

Aktuelle Informationen zum Coronavirus

Inhalt

UNSERE WURZELN. Kunst aus der DDR

Beginn:

Datum: 15.09.2022

Ende:

Datum: 20.11.2022

Ort:

Neubrandenburg (Kunstsammlung)

Termin exportieren

Mi - So 10:00-17:00 Uhr

Die seit 1982 bestehende Kunstsammlung Neubrandenburg ist das jüngste der vier neugegründeten Kunstmuseen in der DDR. 2022 begeht sie ihr 40. Jubiläum.

Derzeit verfügt die Kunstsammlung über einen Bestand von ca. 8.000 Werken.

Etwa 3.400 Arbeiten sind während der DDR-Zeit entstanden und bilden ein stabiles Fundament der Sammlung. Hohe künstlerische Qualität und malerische Kultiviertheit sind die bestimmenden Kriterien der Sammelkonzeption. Ideologisch konnotierte und Wertesysteme des Sozialismus abbildende Kunstwerke sind nur in äußerst geringem Maße, als Übereignungen, vorhanden. Darüber hinaus hatte die im Vergleich zu bestehenden Kunstmuseen späte Gründung zur Folge, dass der Schwerpunkt der Sammlungszugänge auf Werke seit den 1970er Jahren insbesondere jüngerer Künstler und Künstlerinnen ausgerichtet war, die damals noch nicht zu den Etablierten zählten. Diese sind von Beginn ihres Schaffens an beispielhaft im Bestand abgebildet. Dessen ungeachtet können in der Sammlung alle Entwicklungsphasen ostdeutscher Kunst verdeutlicht werden: Verarbeitung der Kriegserlebnisse; gesellschaftlicher Optimismus und Einfluss der Bitterfelder Konferenz 1959; eine verstärkt ab den 1970er Jahren einsetzende Desillusionierung, Frustration und Gesellschaftskritik, verbunden mit einem zunehmenden künstlerischen Autonomiebestreben jenseits des verordneten sozialistischen Realismus, insbesondere von jungen Künstlern und Künstlerinnen. Die Bestandsausstellung versucht, anhand exemplarischer Kunstwerke die verschiedenen Phasen von Kunst der DDR-Zeit und damit auch von damaligen Lebenswirklichkeiten abzubilden.

Parallel zur Bestandsausstellung richtet die Kunstsammlung die Ausstellung „Kunst aus DDR-Zeit aus dem Museum Utopie und Alltag“, Bestand Beeskow, im Foyer des Haus der Kultur und Bildung (HKB) aus. Vor 1989 im Besitz von Parteien, Massenorganisationen und staatlichen Einrichtungen der DDR, gehören die Arbeiten heute den Bundesländern Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern.

Beide Ausstellungen sind integriert in das von der Ostdeutschen Sparkassenstiftung gemeinsam mit der Stiftung der Neubrandenburger Sparkasse geförderte Projekt „Drinnen und Draußen. Kunst im Norden der DDR“.