Bau- und Entwicklungsprojekte in Neubrandenburg: der aktuelle Stand
In Neubrandenburg werden derzeit zahlreiche Projekte umgesetzt und vorbereitet, die die Entwicklung der Stadt nachhaltig prägen. Dazu zählen bauliche Maßnahmen ebenso wie strategische und gesellschaftliche Vorhaben in unterschiedlichen Handlungsfeldern.
Diese Seite gibt einen Überblick über ausgewählte Entwicklungs- und Zukunftsprojekte der Vier-Tore-Stadt. Vorgestellt werden kommunale Maßnahmen sowie Projekte weiterer Akteure, die für die Stadt von besonderer Bedeutung sind. Der Überblick informiert darüber, worum es in den einzelnen Vorhaben geht, wie der aktuelle Stand ist und welche nächsten Schritte vorgesehen sind.
Stand: Januar 2026
Wohnungsbau
Worum geht es?
In Neubrandenburg werden bestehende Wohngebäude modernisiert, neuer Wohnraum geschaffen und einzelne Gebäude zurückgebaut, um langfristig ein zeitgemäßes, bezahlbares und städtebaulich verträgliches Wohnungsangebot zu sichern. Die Maßnahmen reichen von energetischen Sanierungen über sozialen Wohnungsbau bis hin zu Neubau- und Entwicklungsprojekten in zentralen und gewachsenen Stadtlagen.
Wer ist verantwortlich?
Stadtverwaltung Neubrandenburg mit Neubrandenburger Wohnungsgesellschaft mbH (NEUWOGES) & Neubrandenburger Wohnungsbaugenossenschaft eG (NEUWOBA)
Wie ist der aktuelle Stand?
Beide Wohnungsunternehmen haben für das Jahr 2026 umfangreiche Bau-, Modernisierungs und Entwicklungsmaßnahmen angekündigt. Die Vorhaben befinden sich je nach Projekt in Vorbereitung, Umsetzung oder fortgeschrittener Planung. Ziel ist es, Wohnkomfort, Barrierefreiheit, Energieeffizienz und soziale Durchmischung zu stärken.
Wie geht es weiter?
In den kommenden Monaten werden folgende Projekte umgesetzt:
Projekte der NEUWOGES
- Modernisierung bzw. energetische Sanierung von insgesamt 95 Wohnungen in der Koszaliner Straße 20–26 sowie Tibujewstraße 43–47, Bauzeit: Februar/März – Dezember 2026
- Neubau von 46 geförderten Wohnungen für Haushalte mit Wohnberechtigungsschein in der Kepler- und Ziolkowskistraße (Oststadt), Baubeginn 2026.
- Neubau im Quartier Markgrafenhof – dieses Vorhaben wird im Folgenden gesondert dargestellt
- Wohnbaulanderschließung für rund 30 Einfamilienhausgrundstücke in der Gerstenstraße, Erschließungsstart angestrebt 2026.
Projekte der NEUWOBA
- Neubau von Wohnungen für Haushalte mit Wohnberechtigungsschein in der Robert-Koch-Straße, Fertigstellung der ersten Gebäude im 3. Quartal 2026, weitere Bauabschnitte folgen.
- Modernisierung bzw. energetische Sanierung von 281 Wohnungen, z.B. in der Neustrelitzer Straße 101, der Max Adrion Straße 13 - 19, dem Ponyweg 1 - 7, der Rühlower Straße 17 - 23, der Rühlower Straße 25 - 31 und der Cölpiner Straße 10 - 16.
Um Baurecht für neuen Wohnraum im Stadtgebiet zu schaffen, laufen derzeit in der Stadtverwaltung die B-Planverfahren:
- Hollerbusch (Freifläche in Weitin)
- Fontanehof (Freifläche am Augustabad)
- Broda-Neukrug (Freifläche an der Y-Kreuzung)
Gewerbegebiete
Worum geht es?
Die Stadt Neubrandenburg verfügt zur Absicherung von gewerblichen Investitionen über einen Bestand an gewerblichen Bauflächen. Allerdings mangelt es an verfügbaren, restriktionsfreien gewerblichen Bauflächen > 10 ha. Um diesen Mangel zu beheben, sollen nicht genutzte gewerbliche Bauflächen im Industriegebiet Ihlenfelder Straße/Warliner Straße revitalisiert/aktiviert werden. Besonderes Augenmerk wird dabei gelegt auf die Entwicklung eines sogenannten grünen Gewerbegebietes.
Wer ist verantwortlich?
Stadtverwaltung Neubrandenburg
Wie ist der aktuelle Stand?
Die planungsrechtlichen Voraussetzungen wurden geschaffen. Entsprechende Bebauungspläne sind angepasst und von der Stadtvertretung in der Dezember-Sitzung beschlossen worden.
Wie geht es weiter?
Auf Grundlage der angepassten Bebauungspläne sollen einzelne Herrichtungs-/Sanierungs- und Erschließungsmaßnahmen vorbereitet werden, um das Gebiet schrittweise für Ansiedlungen zu qualifizieren.
Quartier "Markgrafenhof" an der Poststraße
Worum geht es?
Auf den unbebauten Flächen nördlich der Poststraße soll das neue Quartier "Marktgrafenhof" mit einem Hotel sowie sich daran anschließenden Wohngebäuden entstehen.
Wer ist verantwortlich?
Das Hotelprojekt wird von einem privaten Investor realisiert. Für die Wohnbebauung ist die NEUWOGES verantwortlich.
Wie ist der aktuelle Stand?
Für das Hotel liegt der Bauantrag vor, die Baugenehmigung wurde im Januar 2025 erteilt. Für das Wohngebäude sind die Bauantragsunterlagen kurz vor ihrer Fertigstellung. Diese werden Anfang 2026 eingereicht.
Wie geht es weiter?
Errichtet werden soll ein Vier-Sterne-Hotel mit 142 Zimmern. Der Baubeginn für die beiden Wohnhäuser ist für 2027 geplant. Es entstehen insgesamt 44 Zwei-, Drei- und Vierzimmerwohnungen sowie einer Tiefgarage.
Mariencarree
Worum geht es?
Im hinteren Bereich des Mariencarrees befindet sich noch ein unbebautes Grundstück.
Durch eine bauliche Ergänzung soll die städtebauliche Lücke geschlossen und das Umfeld des Quartiers aufgewertet werden.
Wer ist verantwortlich?
Die Entwicklung liegt in der Hand eines privaten Investors.
Wie ist der aktuelle Stand?
Für das Vorhaben wurde im Januar 2024 eine Baugenehmigung erteilt. Die bauliche Umsetzung kann damit grundsätzlich vorbereitet werden.
Wie geht es weiter?
Bei Bedarf wird die Stadt Neubrandenburg den Eigentümer bei der Suche nach Partnern unterstützen.
Neue Schwimmhalle
Worum geht es?
Mit dem Neubau einer Schwimmhalle sollen zusätzliche Kapazitäten für den Schwimmunterricht und den Schwimmsport in Neubrandenburg geschaffen werden. Vorgesehen ist ein Neubau auf dem Parkplatz an der Neustrelitzer Straße.
Wer ist verantwortlich?
Stadtverwaltung Neubrandenburg & Neubrandenburger Stadtwerke
Wie ist der aktuelle Stand?
Die Stadtvertretung hat im März 2025 den Beschluss aus dem Jahr 2022 zum Start der Planungen bestätigt. Inzwischen haben die Stadtwerke die Vergabe der Generalplanungsleistungen im Rahmen eines Verhandlungsverfahrens durchgeführt und den Auftrag an ein Unternehmen erteilt.
Wie geht es weiter?
Auf Grundlage der nun beauftragten Generalplanung werden die weiteren Planungsschritte bis Ende März 2026 konkretisiert und vertieft.
Polizeizentrum
Worum geht es?
Auf dem Lindenberg entsteht ein Polizeizentrum als viergeschossiges, teilweise unterkellertes Gebäude mit Staffelgeschoss und Innenhof.
Wer ist verantwortlich?
Land M-V
Wie ist der aktuelle Stand?
Nach Beginn der Gründungs- und Abdichtungsarbeiten im November 2022 wurde der Rohbau im Januar 2025 abgeschlossen. Derzeit laufen die Ausbauarbeiten, darunter Fassade, Innenausbau, Haustechnik sowie die Herstellung eines Gründachs.
Wie geht es weiter?
Die Fertigstellung des Polizeizentrums ist für Dezember 2026 geplant, die Übergabe an die Polizei soll im März 2027 erfolgen. Dann werden rund 250 Polizeibedienstete ihre neuen Arbeitsplätze im Behördenzentrum Neubrandenburg beziehen.
Systemunterstützungszentrum Fünfeichen
Worum geht es?
Im Rahmen des Bundeswehrprojekts Tactical Wide Area Network (TaWAN) entsteht in Fünfeichen ein Systemunterstützungszentrum für das Fahrzeugsystem PIRANHA 5.
Wer ist verantwortlich?
General Dynamics European Land Systems
Wie ist der aktuelle Stand?
Der Bauantrag wurde von der Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg genehmigt. Im September 2025 wurde der symbolische Grundstein für das Systemunterstützungszentrum gelegt. Die Bauarbeiten am Standort Fünfeichen haben begonnen. Die Investitionskosten liegen im zweistelligen Millionenbereich.
Wie geht es weiter?
Ab 2026 sollen in Fünfeichen Soldatinnen und Soldaten im Umgang mit den PIRANHA-Systemen ausgebildet sowie die Fahrzeuge technisch betreut und instandgehalten werden. Mit der Fertigstellung des Komplexes wird Neubrandenburg zu einem zentralen Ausbildungs- und Wartungsstandort für das TaWAN-Fernmeldesystem der Bundeswehr.
Verwaltungsgebäude Waldfriedhof
Worum geht es?
Auf dem Waldfriedhof entsteht ein neues Verwaltungsgebäude mit neun Garagen für Nutzfahrzeuge.
Wer ist verantwortlich?
Stadtverwaltung Neubrandenburg
Wie ist der aktuelle Stand?
Die Bauarbeiten laufen seit Ende 2024, das Gebäude ist weitestgehend fertiggestellt.
Wie geht’s weiter?
Das Gebäude soll im ersten Quartal 2026 bezogen werden.
Rathaus
Worum geht es?
Nach Abschluss des ersten Abschnitts im Jahr 2023 wird das Rathaus seit Ende 2025 in einem zweiten Bauabschnitt weiter saniert. Dieser umfasst den Kantinenbereich, den Ratssaal, sämtliche Tagungsräume sowie den Kellerbereich. Ziel ist eine moderne, funktionale und energetisch verbesserte Verwaltungsumgebung.
Wer ist verantwortlich?
Stadtverwaltung Neubrandenburg
Wie ist der aktuelle Stand?
Die Arbeiten im zweiten Bauabschnitt haben begonnen und laufen planmäßig.
Wie geht es weiter?
Die Fertigstellung ist in etwa zwei Jahren vorgesehen. Anschließend folgen die abschließenden Feinarbeiten und der Übergang in den regulären Betrieb.
Rathausvorplatz
Worum geht es?
Der Vorplatz des Rathauses soll grundlegend neugestaltet werden, um die Aufenthaltsqualität zu erhöhen und den Bereich städtebaulich weiterzuentwickeln. Ziel ist ein offener, einladender Platz mit parkähnlichem Charakter, der Klimaanpassung, Hitzeschutz und Nachhaltigkeit berücksichtigt. Geplant sind unter anderem mehr Grün, schattenspendende Elemente sowie Aufenthalts- und Spielelemente, die den Platz sowohl funktional als auch gestalterisch aufwerten und Raum für Begegnung schaffen.
Wer ist verantwortlich?
Stadtverwaltung Neubrandenburg
Wie ist der aktuelle Stand?
Im Rahmen eines Wettbewerbs wurden 2024 Architektenentwürfe entwickelt. Die Finanzierung ist über die Städtebauförderung gesichert, die planerischen Grundlagen liegen vor.
Wie geht es weiter?
Der Baubeginn ist vorbehaltlich der gesicherten Finanzierung im Rahmen der Haushaltsplanung für 2027 vorgesehen. Bis dahin werden die Ausführungsplanungen konkretisiert und notwendige Ausschreibungen vorbereitet.
Ehemaliges KAUFHOF-Gebäude
Worum geht es?
Das seit mehreren Jahren leerstehende KAUFHOF-Gebäude soll durch einen privaten Investor revitalisiert und wieder zu einem zentralen Anlaufpunkt in der Innenstadt entwickelt werden. Schwerpunkt bildet dabei die Ansiedlung von 2 Nahversorgern.
Wer ist verantwortlich?
Das Projekt liegt in der Hand eines privaten Investors.
Wie ist der aktuelle Stand?
Der Bauantrag wurde Ende 2025 seitens des Antragstellers erneut angepasst.
Wie geht es weiter?
Eine Erteilung der Baugenehmigung soll im ersten Quartal erfolgen. Danach kann der Investor mit den baulichen Arbeiten beginnen und das Gebäude schrittweise einer neuen Nutzung zuführen.
Hotel am Ring
Worum geht es?
Das ehemalige Hotel am Friedrich-Engels-Ring wird seit mehreren Jahren nicht mehr genutzt und steht leer.
Wer ist verantwortlich?
Die Immobilie gehört einem privaten Eigentümer.
Wie ist der aktuelle Stand?
Die Stadtverwaltung ist mit dem Eigentümer und privaten Interessenten im Gespräch, zuletzt bei mehreren Treffen im Dezember 2025. Das Gebäude weist einen erheblichen Sanierungsbedarf auf, wie zum Beispiel Fassade, technische Gebäudeausrüstung, Brandschutz, Klimatechnik.
Wie geht es weiter?
Alle Seiten sind daran interessiert, die Immobilie wieder aktiv zu nutzen und prüfen derzeit konkrete Optionen.
Hochhaus Waagestraße
Worum geht es?
Das Hochhaus in der Waagestraße wird zurückgebaut.
Wer ist verantwortlich?
Neubrandenburger Wohnungsgesellschaft mbH (NEUWOGES)
Wie ist der aktuelle Stand?
Nachdem das Gebäude im Jahr 2025 entkernt wurde, läuft derzeit der Rückbau. Die oberen Etagen werden zunächst abgetragen, anschließend erfolgt der maschinelle Rückbau der unteren Gebäudeteile.
Wie geht es weiter?
Die Planungen der NEUWOGES für eine neue Bebauung des Areals laufen bereits. Das Grundstück befindet sich in einer exponierten und städtebaulich wichtigen Lage. Der Baustart ist für 2028 vorgesehen – dann sollen an diesem zentralen Standort moderne Wohnungen und Gewerbeflächen entstehen.
Marktplatz
Worum geht es?
Die Stadtvertretung hat die Verwaltung beauftragt, Möglichkeiten zur Verschattung des Marktplatzes zu prüfen. Ziel ist es, insbesondere in den Sommermonaten die Aufenthaltsqualität durch den Einsatz von Großgrün, etwa in Form mobiler Bäume, zu verbessern.
Wer ist verantwortlich?
Stadtverwaltung Neubrandenburg
Wie ist der aktuelle Stand?
Verschiedene Varianten zur Verschattung des Platzes wurden geprüft. Zudem wurde ein Förderantrag im Rahmen der Städtebauförderung gestellt.
Wie geht es weiter?
De geprüften Möglichkeiten sollen im nächsten zuständigen Fachausschuss Ende Januar 2026 vorgestellt und dort weiter beraten werden.
Polizeipräsidium
Worum geht es?
Der zentral gelegene Gebäudekomplex in der Innenstadt wird voraussichtlich ab 2027 leer stehen, nachdem das neue Polizeizentrum auf dem Lindenberg bezogen wurde.
Wer ist verantwortlich?
Die Liegenschaft befindet sich im Eigentum des Landes M-V.
Wie ist der aktuelle Stand?
Die Stadt Neubrandenburg hat bereits zu Beginn der Planungen für das Polizeizentrum erste Gespräche mit dem Land über die zukünftige Nutzung des Gebäudes geführt. Konkrete Vereinbarungen über eine mögliche Nutzung durch die Stadt bestehen derzeit nicht. Der Bebauungsplan 85 „Innenstadt“ wird jedoch bereits angepasst, um planungsrechtliche Voraussetzungen für erweiterte Nutzungen zu schaffen.
Wie geht es weiter?
Alle Seiten sind daran interessiert, die Immobilie weiterhin zu nutzen und bleiben diesbezüglich im Gespräch.
Bahnhofsvorplatz
Worum geht es?
Der Bereich vor dem Bahnhofsgebäude – ohne die Flächen der Deutschen Bahn – soll vollständig neu geordnet und gestaltet werden. Ziel ist ein moderner, übersichtlicher und nutzerfreundlicher Ankunfts- und Aufenthaltsbereich, der den Bahnhof als wichtigen Zugang zur Stadt stärkt.
Wer ist verantwortlich?
Stadtverwaltung Neubrandenburg
Wie ist der aktuelle Stand?
Im Rahmen eines Wettbewerbs wurden mehrere Architektenentwürfe entwickelt und ein Sieger gekürt. Die Finanzierung des Projekts ist über die Städtebauförderung gesichert, die planerischen Grundlagen werden erarbeitet.
Wie geht es weiter?
Der Baubeginn ist vorbehaltlich der gesicherten Finanzierung im Rahmen der Haushaltsplanung für 2027 vorgesehen. Bis dahin werden die Ausführungsplanungen konkretisiert und die Ausschreibungen vorbereitet.
Lokschuppen-Areal
Worum geht es?
Am Standort Lokschuppen 1 soll ein Digitales Innovationszentrum (DIZ) entstehen. Ziel ist es, den städtebaulichen Missstand auf dem Areal zu beseitigen und zugleich das Industriedenkmal sichtbar in die Stadtentwicklung einzubinden. Das Projekt soll dem Standort ein angemessenes Entrée geben und neue Impulse für Innovation und Vernetzung setzen.
Wer ist verantwortlich?
Stadt Neubrandenburg
Wie ist der aktuelle Stand?
Ein weiterer Fördermittelantrag für die Investition wurde im Dezember 2025 eingereicht.
Wie geht es weiter?
Auf Grundlage der Förderentscheidung werden die Planungen bei gesicherter Finanzierung im Rahmen der Haushaltsplanung weiter konkretisiert und bis zur Ausführungsreife fortgeführt.
Jahnstadion
Worum geht es?
Das Jahnstadion soll grundhaft saniert werden. Geplant sind unter anderem Maßnahmen am Stadiondach sowie weitere bauliche Erneuerungen. Ziel ist es, die Anlage langfristig zu erhalten und als leistungsfähige Heimtrainingsstätte für die Leichtathletinnen und Leichtathleten weiterzuentwickeln.
Wer ist verantwortlich?
Stadtverwaltung Neubrandenburg
Wie ist der aktuelle Stand?
Die Stadtvertretung hat in ihrer Sitzung im Dezember 2025 beschlossen, für das Projekt auf Basis qualifizierter Planungsunterlagen, Fördermittel zu beantragen.
Wie geht es weiter?
Abhängig von der Fördermittelbewilligung und der Bereitstellung von Eigenmitteln soll das Projekt weiter konkretisiert werden. Die Umsetzung ist als mehrjährige Baumaßnahme vorgesehen.
Jahnsportforum
Worum geht es?
Die Sport- und Veranstaltungsstätte muss saniert werden. Dabei geht es vor allem um eine bessere Energieeffizienz und darum, die Funktionsfähigkeit der Halle für Sport und Veranstaltungen zu erhöhen. Die Umsetzung soll in sieben Bauphasen, über voraussichtlich drei Jahre, erfolgen. Der Baustart ist abhängig von der Bewilligung der Fördermittel. Es wird angestrebt, dass die Halle in den Bauphasen weiter für Schul- und Vereinssport, für den Olympiastützpunkt und für Veranstaltungen nutzbar bleibt.
Wer ist verantwortlich?
Veranstaltungszentrum Neubrandenburg GmbH (VZN)
Wie ist der aktuelle Stand?
Aktuell wird die Leistungsphase 3 abgeschlossen. Das bedeutet, dass die Fachplaner die Gebäudeteile und technische Infrastruktur geprüft haben. Die Ergebnisse werden sodann in die finale Planung eingearbeitet, so dass im ersten Quartal 2026 feststeht, wie das Bauvorhaben konkret aussehen soll.
Wie geht es weiter?
Die Stadtvertretung wird in der ersten Jahreshälfte über den Planungsstand informiert und muss einen Beschluss über die Umsetzung der Sanierung fassen. Darüber hinaus wird die Entwurfsplanung weiter vorangetrieben und es werden Fördermittel eingeworben.
Belvedere
Worum geht es?
Das Belvedere, einschließlich seiner Außenanlagen, wird umfassend saniert. Das tempelartige Gebäude wird dabei erstmals seit rund 50 Jahren instandgesetzt, um seine historische und stadtbildprägende Funktion langfristig zu sichern.
Wer ist verantwortlich?
Stadtverwaltung Neubrandenburg
Wie ist der aktuelle Stand?
Derzeit werden insbesondere die Außenanlagen bearbeitet und für die weitere bauliche Umsetzung vorbereitet.
Wie geht es weiter?
Die Arbeiten sollen im Laufe des Sommers abgeschlossen werden.
Regionale Schule Ost am Lindetal
Worum geht es?
Die Regionale Schule „Am Lindetal“ wird in Containerbauweise auf dem Gelände des ehemaligen Friedrich-Engels-Gymnasiums erweitert.
Wer ist verantwortlich?
Stadtverwaltung Neubrandenburg
Wie ist der aktuelle Stand?
Die Container sind aufgestellt und werden derzeit ausgestattet.
Wie geht es weiter?
Die Nutzung ist ab Frühjahr 2025 vorgesehen.
Grundschule Datzeberg
Worum geht es?
Ein Teilbereich des DatzeCenters wird zu einer in sich abgeschlossenen, neuen Grundschule für den Stadtteil umgebaut. Dazu gehört auch ein eigener Schulhof.
Wer ist verantwortlich?
Stadtverwaltung Neubrandenburg
Wie ist der aktuelle Stand?
Der Rohbau ist fertiggestellt, Innenausbau und Bemusterungen laufen.
Wie geht es weiter?
Die Fertigstellung ist zum Schuljahr 2026/2027 vorgesehen.
Grundschule Ost
Worum geht es?
An der Grundschule Ost sollen die Raumstrukturen saniert und an aktuelle Anforderungen angepasst werden. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Aufwertung der Sanitäranlagen, um die Lern- und Aufenthaltsbedingungen dauerhaft zu verbessern.
Wer ist verantwortlich?
Stadtverwaltung Neubrandenburg
Wie ist der aktuelle Stand?
Die Maßnahme befindet sich derzeit in der Vorbereitung.
Wie geht es weiter?
Im nächsten Schritt beginnen die Planungen für das Vorhaben. Die Umsetzung ist als mehrjähriges Projekt vorgesehen.
Grundschule West
Worum geht es?
Am Standort der Grundschule West werden ein Schulgebäude und der Schulhof vollständig neu errichtet.
Wer ist verantwortlich?
Stadtverwaltung Neubrandenburg
Wie ist der aktuelle Stand?
Gegenwärtig wird die funktionale Leistungsbeschreibung vorbereitet, die dann in einem europaweiten Teilnahmewettbewerb münden muss. Die Gesamtfinanzierung befindet sich in Klärung. Schon in Kürze werden vorbereitende Maßnahmen auf dem Gelände sichtbar, darunter die Einzäunung des Baufeldes.
Wie geht es weiter?
Im Sommer 2026 beginnt zunächst die Verlagerung des Schulhofes, als Voraussetzung für den dann beginnenden Bau des neuen Schulhofes. Dieser soll ab Sommer 2027 nutzbar sein. Anschließend folgen die Hochbaumaßnahmen. Die Fertigstellung des Gesamtprojekts ist zum Schuljahr 2029/2030 vorgesehen.
Sponholzer Straße
Worum geht es?
Auf dem Teilstück zwischen Eichhorster Straße und Johannesstraße werden die Leitungen grunderneuert.
Wer ist verantwortlich?
Neubrandenburger Stadtwerke
Wie ist der aktuelle Stand?
Die Arbeiten beginnen zu Jahresbeginn, nachdem bereits weite Teile der Sponholzer Straße mehrere Monate lang grundsaniert und im Dezember 2025 planmäßig für den Verkehr freigegeben wurden.
Wie geht es weiter?
Im ersten Quartal 2026 erneuern die Stadtwerke im Anschlussbereich zur Johannesstraße Versorgungsleitungen.
Poststraße
Worum geht es?
Die Poststraße in der Innenstadt muss grundhaft erneuert werden. Neben der Straße werden auch alle Medien erneuert. Dabei wird das Vorhaben in zwei Phasen unterteilt:
1. Phase: Sanierung der Medien und Herstellung einer Interimsoberfläche für die Neubebauung des Hotel- und Wohnungsstandortes und 2. Phase (nach Errichtung der Neubebauung) Herstellung des Straßenkörpers und der Nebenanlagen.
Wer ist verantwortlich?
Stadtverwaltung Neubrandenburg
Wie ist der aktuelle Stand?
Derzeit laufen die Vorbereitungen und Abstimmungen für die Bauausführung.
Wie geht es weiter?
Ausführung 1. Phase: Die Sanierungsarbeiten der Medien sollen im März 2026 beginnen und voraussichtlich bis Mai 2027 abgeschlossen sein. Die Oberfläche des Straßenkörpers wird so vorbereitet, dass die Bauarbeiten für den Hotel- und Wohnungsneubau nahtlos anschließen können.
Große Wollweberstraße
Worum geht es?
Die grundhafte Sanierung der historischen Straße in der Innenstadt wird 2026 fortgesetzt: Es wird im zweiten Bauabschnitt zwischen Dümperstraße und ‘An der Marienkirche‘ gebaut.
Wer ist verantwortlich?
Stadtverwaltung Neubrandenburg und Neubrandenburger Stadtwerke
Wie ist der aktuelle Stand?
Die Restarbeiten an den Nebenanlagen im ersten Bauabschnitt zwischen dem Friedrich-Engels-Ring und der Dümperstraße werden im Februar 2026 abgeschlossen.
Wie geht es weiter?
Die Arbeiten im zweiten Bauabschnitt beginnen ebenfalls im Februar 2026 und sollen voraussichtlich im Laufe des Sommers abgeschlossen werden. Es erfolgt eine Vollsperrung dieses Bereichs.
Heidenstraße
Worum geht es?
Grundhafter Ausbau der Fahrbahn, Neubau beidseitiger Gehwege, Einrichtung von Stellplätzen entlang einer Straßenseite, Erneuerung der Leitungsanlagen, Pflanzung neuer Bäume
Wer ist verantwortlich?
Stadtverwaltung Neubrandenburg und Neubrandenburger Stadtwerke
Wie ist der aktuelle Stand?
Seit Juni 2025 wurde mit den Arbeiten im 2. Bauabschnitt (Johannesstraße bis Lokschuppenareal) begonnen – im ersten Schritt die Leitungen der Stadtwerke und anschließend Ausbau der Fahrbahn und Nebenanlagen
Wie geht es weiter?
Die Fertigstellung ist für das dritte Quartal 2026 vorgesehen.
B104 / Rostocker Straße
Worum geht es?
Die Brücke über den Oberbach im Zuge der Bundesstraße B 104, Rostocker Straße, muss durch eine neue Brücke am gleichen Standort ersetzt werden, um den aktuellen und künftigen Anforderungen gerecht zu werden.
Wer ist verantwortlich?
Die Bundesrepublik Deutschland, schlussendlich vertreten durch das Straßenbauamt Neustrelitz führt diese Maßnahme in Abstimmung mit der Stadtverwaltung Neubrandenburg und den Neubrandenburger Stadtwerken durch.
Wie ist der aktuelle Stand?
Der Entwurf ist abgeschlossen, die Ausschreibung befindet sich in Bearbeitung und in Abstimmung.
Wie geht es weiter?
Mit der Baudurchführung soll im Jahr 2026 begonnen werden. Für die gesamte Baudurchführung wird von zwei Jahren Bauzeit ausgegangen. Das Vorhaben wird in zwei Bauabschnitte gegliedert, um den Verkehrsfluss während der Bauzeit möglichst uneingeschränkt aufrechtzuerhalten.
Zunächst wird auf der Südseite eine temporäre Umfahrung einschließlich einer Fußgängerbrücke über den Oberbach hergestellt. Anschließend erfolgt die Erneuerung der Nordseite, gefolgt von der Erneuerung der Südseite. Nach Abschluss der Arbeiten wird die
temporäre Umfahrung zurückgebaut. Im Vorfeld werden umfangreiche, mit den Stadtwerken abgestimmte Leitungsverlegungen durchgeführt. Der angrenzende Straßenbereich im Bereich der Wehranlage wird dabei grundhaft erneuert; in den weiterführenden Abschnitten ist eine Deckenerneuerung vorgesehen.
Oelmühlenstraße
Worum geht es?
Grundhafte Sanierung der Straße
Wer ist verantwortlich?
Stadtverwaltung Neubrandenburg und Neubrandenburger Stadtwerke
Wie ist der aktuelle Stand?
Die Maßnahme wird derzeit vorbereitet.
Wie geht es weiter?
Nach Bestätigung des Haushaltsplanes 2026 erfolgt die Ausschreibung. Bauvorbereitende Maßnahmen sollen im Herbst 2026 beginnen, die eigentlichen Bauarbeiten starten ab Januar 2027.
Brücke über den Oelmühlenbach
Worum geht es?
Die Brücke muss aufgrund ihres schlechten baulichen Zustands vollständig ersetzt werden, die alte Bauwerkskonstruktion kann nicht mehr benutzt werden.
Wer ist verantwortlich?
Stadtverwaltung Neubrandenburg
Wie ist der aktuelle Stand?
Bis Ende Oktober 2025 wurden die Ausschreibungsunterlagen erstellt. Das Vergabeverfahren für die Bauleistungen lief im November. Der Auftrag wurde erteilt.
Wie geht es weiter?
Die Bauzeit beträgt voraussichtlich fünf Monate. Die Fertigstellung ist für Mai 2026 geplant.
Brücke zur Bootsinsel
Worum geht es?
Es soll ein Ersatzbau errichtet werden.
Wer ist verantwortlich?
Stadtverwaltung Neubrandenburg
Wie ist der aktuelle Stand?
Die Maßnahme wird derzeit vorbereitet.
Wie geht es weiter?
Nach Bestätigung des Haushaltsplanes 2026 erfolgt die Ausschreibung. Bauvorbereitende Maßnahmen sollen im Herbst 2026 beginnen, die Bauzeit ist bis zum Saisonstart im Frühjahr 2027 veranschlagt.
Kinder- und Jugendbeirat
Worum geht es?
Mit der Einrichtung eines Kinder- und Jugendbeirats wird die Beteiligung junger Menschen an kommunalpolitischen Entscheidungen in Neubrandenburg gestärkt. Grundlage ist das Kinder und Jugendbeteiligungsgesetz aus 2024, das eine verbindliche Mitwirkung von Jugendlichen vorsieht. Der Beirat soll aus bis zu 20 Mitgliedern im Alter von 12 bis 20 Jahren bestehen und jungen Perspektiven eine feste Stimme in der Stadt geben.
Wer ist verantwortlich?
Stadtverwaltung Neubrandenburg
Wie ist der aktuelle Stand?
Die Jugendbeteiligungskoordinatorin der Stadt begleitet derzeit einen Beteiligungsprozess, in dem gemeinsam mit Jugendlichen, Politik, Verwaltung und Fachkräften der Jugendarbeit ein verbindlicher Beteiligungskatalog erarbeitet wird. Grundlage für die Arbeit des Beirats ist eine eigene Satzung, die aktuell in der Stadtvertretung beraten wird.
Wie geht es weiter?
Die Satzung soll in der Februarsitzung 2026 der Stadtvertretung beschlossen werden. Parallel dazu wird in Schulen für eine Mitarbeit im Kinder- und Jugendbeirat geworben. Die Wahl desKinder- und Jugendbeirats ist für 2026 vorgesehen.
Kommunale Wärmeplanung
Worum geht es?
Mit der kommunalen Wärmeplanung legt die Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg die strategische Grundlage für eine klimafreundliche, sichere und langfristig bezahlbare Wärmeversorgung.
Ziel ist es, die zukünftige Wärmeversorgung im Stadtgebiet systematisch zu analysieren, Entwicklungspfade aufzuzeigen und Orientierung für Eigentümerinnen und Eigentümer, Wirtschaft und öffentliche Einrichtungen zu schaffen.
Wer ist verantwortlich?
Stadtverwaltung Neubrandenburg
Wie ist der aktuelle Stand?
Die Stadt muss gesetzlich zwei Dokumente erstellen. Einen Transformationsplan, der aufzeigt, wie die Fernwärmeversorgung - an die rund 80 Prozent der Haushalte Neubrandenburgs angeschlossen sind - künftig klimafreundlich gestaltet werden kann. Dieser wurde im Februar 2025 fertiggestellt. Ergänzend dazu, kommt die kommunale Wärmeplanung - diese ist seit Ende 2025 inhaltlich abgeschlossen. Sie betrachtet die Wärmeversorgung für nicht an die Fernwärme angeschlossenen Gebäude und zeigt quartiersbezogene Lösungsansätze auf. Derzeit erfolgt die Abstimmung der Unterlagen in einer Arbeitsgruppe unter Beteiligung von Wohnungsunternehmen und den Neubrandenburger Stadtwerken.
Wie geht es weiter?
Die politische Beratung ist im Rahmen von Ausschusssitzungen im ersten Quartal 2026 vorgesehen.
Im Anschluss startet die Öffentlichkeitsarbeit zur Information der Bürgerinnen und Bürger. Parallel wird ein interaktives Online-Tool vorbereitet, das künftig detaillierte Informationen zur Wärmeplanung bereitstellen soll.
Digitalisierung der Verwaltung
Worum geht es?
Die Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg digitalisiert konsequent zweigleisig: Ziel ist es, einerseits bürgernahe Online-Dienste mit direktem Nutzen anzubieten und parallel dazu die internen Verwaltungsgrundlagen für durchgängig digitale Abläufe zu schaffen. Dabei geht es nicht nur um das Bereitstellen von Formularen, sondern um die schrittweise Einführung medienbruchfreier Prozesse – vom Antrag über das MV-Serviceportal bis zur digitalen Aktenführung in der Behörde.
Wer ist verantwortlich?
Verantwortlich ist die Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg. Die Umsetzung erfolgt in enger Zusammenarbeit mit dem kommunalen IT-Dienstleister IKT-Ost AöR, um IT-Sicherheit, Datenschutz und die Nachnutzung zentraler Standards zu gewährleisten.
Wie ist der aktuelle Stand?
Das „digitale Innenleben“ der Verwaltung steht bereits in wesentlichen Teilen: Die elektronische Rechnung (XRechnung) ist produktiv, die E-Poststelle vorbereitet und die E-Akte in ersten Bereichen bereits im Einsatz. Für Bürgerinnen und Bürger sind zahlreiche Leistungen bereits vollständig online verfügbar, darunter: Kfz-Zulassungen:
iKFZ-Leistungen sind online möglich.
Standesamt: Das Urkundenportal verzeichnet eine hohe Resonanz; 2024 und 2025 wurden bereits rund 37 % bis 38 % aller Anträge online gestellt.
Weitere Dienste: Auch Hundesteuer, Wohnsitzanmeldung, Bescheinigungen in Steuersachen und Einwohneranliegen können z. T. bereits digital eingereicht werden.
Bauanträge: dieses Vorhaben wird im Folgenden gesondert dargestellt.
Wie geht es weiter?
Im Jahr 2026 liegt der Fokus auf der „Ende-zu-Ende-Digitalisierung“ von drei bis fünf priorisierten Leistungen. Das bedeutet: Online-Antrag, sicheres Bezahlen, Statusabfrage und die Zustellung des Bescheides erfolgen komplett digital. Hierfür werden zentrale Basiskomponenten wie die BundID (Nutzerkonto) und landesweite Bezahlsysteme konsequent angedockt.
Digitaler Bauantrag
Worum geht’s?
Der Bauantrag kann künftig vollständig digital gestellt werden. Grundlage ist das landesweite Bauportal nach dem Prinzip „Einer für alle“, das federführend in Neubrandenburg entwickelt wurde. Neu ist die direkte Schnittstelle zur städtischen Fachanwendung ProBauG, sodass Antragsdaten medienbruchfrei und ohne Papier weiterverarbeitet werden können.
Wer ist verantwortlich?
Stadtverwaltung Neubrandenburg als Pilotkommune in Zusammenarbeit mit dem Land M-V
Wie ist der aktuelle Stand?
Die Schnittstelle zwischen Bauportal und der Systemsoftware ProBauG ist produktiv nutzbar.
Neubrandenburg arbeitet bereits mit einem digitalen Vorgangsraum.
Wie geht es weiter?
Der digitale Bauantrag soll für alle Antragsstrecken geöffnet werden. Weitere Schritte betreffen den Ausbau der digitalen Routine sowie die Einführung eines revisionssicheren Dokumentenmanagementsystems im 1. Halbjahr 2026.
Digitale Straßenzustandserfassung
Worum geht’s?
Mit Hilfe moderner Sensortechnologie soll der Zustand der Straßenoberflächen künftig präzise und systematisch erfasst werden. Eine mobile Sensorplattform erzeugt hochauflösende Bilddaten, die in Verbindung mit einer exakten Georeferenzierung Straßenschäden automatisiert erkennen, klassifizieren und auswerten kann. Ziel ist eine belastbare Datengrundlage für eine vorausschauende und effizientere Straßenunterhaltung.
Wer ist verantwortlich?
Stadtverwaltung Neubrandenburg
Wie ist der aktuelle Stand?
Ende 2025 wurden erste Testläufe durchgeführt. Weitere Erprobungen und Datenerhebungen sind für das Jahr 2026 vorgesehen.
Wie geht es weiter?
Die reguläre Nutzung der digitalen Straßenzustandserfassung ist für das 1. Quartal 2026 geplant.
Die gewonnenen Daten sollen künftig in die Planung und Priorisierung von Instandhaltungsmaßnahmen einfließen.
Dokumentenausgabe-Box
Worum geht es?
Mit einer Dokumentenausgabe-Box soll künftig die Abholung von Personalausweisen und Reisepässen unabhängig von den Öffnungszeiten des Bürgerbüros möglich werden.
Der Zugang wird über digitale Medien ermöglicht.
Wer ist verantwortlich?
Stadtverwaltung Neubrandenburg
Wie ist der aktuelle Stand?
Die Umsetzung der Dokumentenausgabe-Box ist für das Jahr laufende Jahr 2026 vorgesehen.
Wie geht es weiter?
Der konkrete Zeitplan hängt vom Fortschritt des zweiten Bauabschnitts am Rathaus ab.
Auf dieser Grundlage werden die nächsten Umsetzungsschritte abgestimmt.
Pilotkommune Personenstandsregister
Worum geht es?
Im Zuge des bundesweiten Registermodernisierungsgesetzes sollen künftig alle öffentlichen Register in Deutschland miteinander verknüpft werden. Zentrales Ordnungsmerkmal ist dabei die Steuer-ID. Bis Ende 2027 müssen diese Angaben auch in allen Personenstandsregistern hinterlegt sein. Da eine manuelle Nachtragung nicht möglich ist und Neubrandenburg bereits über einen hohen Digitalisierungsgrad verfügt, übernimmt die Stadt eine Pilotrolle als Testkommune.
Wer ist verantwortlich?
Stadtverwaltung Neubrandenburg, Land M-V, Bundesverwaltungsamt Köln, Bundesministerium des Innern
Wie ist der aktuelle Stand?
Derzeit wird an einer entsprechenden Softwarelösung gearbeitet.
Wie geht es weiter?
Ab dem Spätsommer sollen erste Datenaustausche zwischen den beteiligten Registern möglich sein. Die gewonnenen Erkenntnisse fließen anschließend in die weitere bundesweite Umsetzung der Registermodernisierung ein.