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Datum: 24.08.2026

»Faces of Europe« erinnert an Frauen aus dem KZ Ravensbrück

Vom 8. bis 30. September 2026 ist an der Regionalbibliothek Neubrandenburg die Ausstellung „Faces of Europe – Töchter erinnern sich an ihre Mütter, Gefangene des Konzentrationslagers Ravensbrück“ zu sehen. Großformatige Porträts und persönliche Erinnerungen erzählen die Lebensgeschichten von Frauen, die im Konzentrationslager Ravensbrück inhaftiert waren.

Die Ausstellung zeigt Porträts von 27 Frauen aus 13 europäischen Ländern. Die Fotografien stammen überwiegend aus der Zeit nach 1945 und richten den Blick damit auch auf das Leben der Überlebenden nach der Befreiung – auf Neuanfang, Erinnerung und die Verarbeitung des Erlebten.

Ergänzt werden die Bilder durch persönliche Texte von Kindern, Enkeln und Freundinnen. Ihre Erinnerungen zeichnen die Lebensgeschichten der Frauen nach und zeigen zugleich, wie die Erfahrungen von Verfolgung und Haft über Generationen hinweg weiterwirken.

Ausstellungseröffnung

Die Ausstellung wird am Dienstag, 8. September 2026, um 16:00 Uhr im Außenbereich der Regionalbibliothek Neubrandenburg eröffnet. Interessierte sind herzlich eingeladen.

Ablauf (im Außenbereich)

  • musikalische Eröffnung
  • Grußwort des Oberbürgermeisters, Nico Klose
  • Eröffnungsansprache der Generalsekretärin des Internationalen Ravensbrück Komitees, Jeanine Bochat

Ortswechsel in den Innenbereich der Bibliothek

  • moderierte Gesprächsrunde mit Jeanine Bochat zum Thema der Ausstellung
  • musikalische Begleitung

Die Präsentation der Ausstellung erfolgt in den Fenstern der Regionalbibliothek und ist damit während des gesamten Ausstellungszeitraums frei zugänglich.

Internationales Erinnerungsprojekt zu Gast in Neubrandenburg

„Faces of Europe“ ist eine Wanderausstellung des Internationalen Ravensbrück-Komitees und der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück.

Nach Neubrandenburg kommt die Ausstellung auf Initiative der Fraueninitiative Neubrandenburg und der Koordinatorin für Gedenkarbeit der Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg. Unterstützt wird die Präsentation vor Ort durch das Technische Hilfswerk (THW) und die Regionalbibliothek Neubrandenburg. Die Ausstellung wird durch die Landeszentrale für politische Bildung Mecklenburg-Vorpommern gefördert.