Verwaltungsstruktur wird an künftige Aufgaben angepasst
Die Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg richtet ihre Verwaltungsstruktur neu aus. Ziel ist es, strategisch wichtige Zukunftsthemen enger zu bündeln, Entscheidungswege zu verkürzen und die Verwaltung auf die Herausforderungen der kommenden Jahre vorzubereiten.
Die Stadtvertretung hat in ihrer heutigen Sitzung einer Anpassung der Zuständigkeitsbereiche von Oberbürgermeister und Beigeordnetem zugestimmt. Die neue Aufgabenverteilung tritt zum 1. Juli 2026 in Kraft.
„Bei dieser Entscheidung geht es nicht um ein Mehr oder Weniger an Bedeutung einzelner Aufgabenbereiche“, sagt Oberbürgermeister Nico Klose. „Es geht darum, die Verwaltung so aufzustellen, dass sie den Herausforderungen der Zukunft effizient und mit klaren Zuständigkeiten begegnen kann.“
Künftig wird der für die langfristige Entwicklung der Stadt besonders verantwortliche Fachbereich „Stadtplanung, Wirtschaft und Bauordnung“ direkt dem Oberbürgermeister zugeordnet. Gemeinsam mit dem Eigenbetrieb Immobilienmanagement werden damit jene Aufgaben beim Oberbürgermeister gebündelt, die maßgeblich die zukünftige Entwicklung Neubrandenburgs prägen – von Investitionen und Gewerbeansiedlungen über Wohnungsbau und Infrastruktur bis hin zu Fragen der Stadtentwicklung.
Der Beigeordnete und stellvertretende Oberbürgermeister Peter Modemann verantwortet weiterhin den Fachbereich „Sicherheit und Ordnung“ sowie neu den Fachbereich „Schule, Kultur & Sport“. Damit werden Aufgabenfelder zusammengeführt, die einen wesentlichen Beitrag zum gesellschaftlichen Zusammenhalt, zur Prävention und zur Lebensqualität in der Stadt leisten.
Mit der Neuordnung verfolgt die Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg das Ziel, strategische Themen klarer zu bündeln, Verantwortlichkeiten eindeutiger zuzuordnen und die Steuerungsfähigkeit der Verwaltung weiter zu stärken.