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Bauarbeiten in der Post- und Markgrafenstraße gehen in nächste Phase / Vollsperrung der Poststraße ab 4. Mai erforderlich

Die Bauarbeiten im Bereich der Post- und Markgrafenstraße treten in die nächste Phase ein. Nach Abschluss der ersten Bauphase wird die Maßnahme nun im Bereich der Poststraße fortgesetzt.

Der Start der zweiten Bauphase in diesem ersten Bauabschnitt ist bereits für den 4. Mai 2026 vorgesehen und erfolgt damit rund zwei Monate früher als ursprünglich geplant. Die Arbeiten sollen voraussichtlich bis Ende Oktober 2026 abgeschlossen werden.

Im Rahmen des gesamten ersten Bauabschnitts wird die bestehende Medieninfrastruktur umfassend erneuert. Gleichzeitig werden die technischen Voraussetzungen für die zukünftige Bebauung des Quartiers geschaffen.

Vollsperrung und Umleitung

Für die Durchführung der Bauarbeiten ist im Bereich der Poststraße eine Vollsperrung erforderlich. Eine Umleitung wird eingerichtet und rechtzeitig ausgeschildert. Die Stadt bittet alle Verkehrsteilnehmenden um Verständnis für die notwendigen Einschränkungen.

Der erste Bauabschnitt wird in drei Bauphasen realisiert:

  • 1. Bauphase – verlängerte Markgrafenstraße / 1. Ringstraße
    Baubeginn: 9. März 2026 | Bauende: Ende April 2026
  • 2. Bauphase – Poststraße
    Baubeginn: 4. Mai Juli 2026 | vorauss. Bauende: Oktober 2026

Danach schließt sich die 3. Bauphase (Markgrafenstraße) des ersten Bauabschnitts an. Witterungsbedingt wird es eine Unterbrechung über den Winter geben.

Der zweite Bauabschnitt wird nach Fertigstellung der geplanten Hochbaumaßnahmen begonnen und schließt sich voraussichtlich ab dem Jahr 2029 an.

Archäologische Funde begleiten die Bauarbeiten

Im Zuge der Bauarbeiten wurden im Bereich der ersten Bauphase 58 Bestattungen

dokumentiert. Es handelt sich ausschließlich um Körperbestattungen, also um menschliche Skelette. In einem Fall konnte lediglich ein sogenannter Sargschatten nachgewiesen werden. Alle Funde werden archäologisch dokumentiert, geborgen und inventarisiert. Die fachgerechte Aufbewahrung ermöglicht auch künftig weiterführende wissenschaftliche Untersuchungen.

Bereits in den Jahren 2016 bis 2017 wurden im Quartier südlich der 1. Ringstraße umfangreiche archäologische Untersuchungen durchgeführt. Dabei konnten insgesamt 2.380 Bestattungen freigelegt werden, die dem sogenannten „Wüsten Kirchhof“ zugeordnet werden. Die Belegungszeit dieses historischen Friedhofs reicht vom Ende des 16. Jahrhunderts bis in die Zeit um 1800. Die Funde stellen die bislang umfangreichste dokumentierte, nachreformatorische Skelettserie in Mecklenburg-Vorpommern dar und leisten einen wichtigen Beitrag zur regionalen Geschichtsforschung.

28.04.2026